IT- und Technologie­unternehmen stellen sich vor 1/2018
Heise-Bei­lage klopft Tech­no­lo­gie­trends auf An­wen­dung ab

Zu den Heise-Heften von c’t, iX und Tech­nology Re­view ist die Bei­lage „IT- und Tech­no­lo­gie­unter­nehmen stellen sich vor“ 1/2018 er­schie­nen. Die Themen balan­cieren dies­mal ganz an der Vor­der­kante dessen, was der­zeit als Tech­no­lo­gie­trends die Ent­schei­der um­treibt, von Block­chain und KI bis zu Platt­form­öko­nomie und Ex­tended Reality.

Spätestens seit das Google-Video „The Selfish Ledger“ die Runde macht, hat künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence) auch die Mainstream-Diskussion erreicht. Umso sinnvoller ist die Bestandsaufnahme, die Axel Oppermann in seinem Beitrag vornimmt: Was funktioniert bereits? (Mit Betonung auf „funktioniert“.) Was ist als Nächstes zu erwarten? Und nicht zuletzt: Was funktioniert für Anwenderunternehmen? (Noch einmal: mit Betonung auf „funktioniert“.) Das Ganze ist ein guter Überblick, der aus dem Markt heraus denkt, sich ansieht, welche Unternehmen in welche Zwecke investieren, und daraus seine Schlüsse zieht.

Die zweite Technologie, vor der das Halbwissen derzeit schaudert, heißt Blockchain. Fachautor Roland Freist erklärt gut verständlich, was damit gemeint ist, und geht dann genauer auf die Anwendung in der Fracht- und Logistikbranche ein (Xage, IBM und Maersk etc.): Wenn alles klappt könnte die Blockchain für ebenso verlässliche wie transparente Supply Chains sorgen. Man wird dabei namentlich die Trusted IoT Alliance im Blick behalten müssen, die ein komplettes Ökosystem vertrauenswürdiger Internet-of-Things-Dinge aufbauen will.

Das IoT bildet auch den Bezugsrahmen weiterer Beiträge, unter anderem der sogenannten Plattformökonomie, für die Michael Praschma das Motto ausgibt: „Einsteigen oder zurückbleiben“. Derzeit sind viele Unternehmen in diesem Punkt mit sich selbst noch uneins – tatsächlich bildet sich in der Platform Economy die alte Frage der Wertschöpfungstiefe ab. Weil gerade die großen Plattformen aggressive Verdrängungsstrategien fahren, fürchten potenzielle Partner oft, von den Digital White Sharks gefressen zu werden. Dem Internet der Dinge ist dann auch ein eigener Technikreport gewidmet, genauer: den Low Power Wide Area Networks (LPWANs). Die Aufgabe besteht darin, Milliarden von Datenpunkten, die oft nur wenig und sporadisch senden (aber deswegen nicht weniger kritisch sind), elegant und sparsam zu vernetzen. LoRaWAN und Sigfox sind hier die wichtigsten Namen. In Deutschland allerdings setzen Telekom, Vodafone und Telefónica auf NB-IoT.

Außerdem hat sich Kai Tubbesing angesehen, wo die Produktentwicklung bereits mit Extended Reality (AR und VR) arbeitet, und David Schahinian rundet das Heft mit praktischen Informationen zum IP-Management ab. IP (Intellectual Property) ist gerade für Start-ups oft das wichtigste Asset und gehört entsprechend klug gehandhabt.

Mit eigenen Textbeiträgen sind ferner die Bundesdruckerei, Scopevisio, Aldi Nord und die secunet Security Networks AG vertreten. Die Beilage „IT- und Technologieunternehmen stellen sich vor“ 1/2018 gibt es im Pressezentrum des MittelstandsWiki als freies Volltext-PDF zum Herunterladen.

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