Podcast
Wie Arbeitgebermarken durch Employer Branding entstehen

© Jörg Wolf / Heise Medien
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Diesmal begrüßt Gisela Strnad Jörg Wolf, den Geschäftsführer, Kreativchef und Employer-Branding-Experten der Düsseldorfer Agentur Castenow. Die beiden unterhalten sich darüber, wie sich Unternehmen interessanter für Bewerber machen können. 

Zu Beginn des Podcasts „heise meets … Der Entscheider-Talk“ definiert die Gastgeberin den Begriff „Employer Branding“ und zitiert dafür Wikipedia: „Employer Branding ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem Marketing – insbesondere der Markenbildung – angewandt werden, um ein Unternehmen insgesamt als attraktiven Arbeitgeber darzustellen.“ – „Das ist auch unser Ansatzpunkt als Agentur“, bestätigt Jörg Wolf diese Erklärung. Es geht darum, „Arbeitgeber möglichst aufmerksamkeitsstark im Wettbewerb um begehrte Talente zu positionieren und diese Marke über die gesamte Bewerber- und Bewerberinnen-Journey erlebbar zu machen“. Dies ist nötig, da immer mehr Firmen unter einem Mangel an qualifizierten Fachkräften leiden und mit anderen Unternehmen um diese Arbeitskräfte kämpfen müssen. 

Warum Markenbildung so wichtig ist

„Je enger der Markt wird, umso wichtiger ist es, sich von konkurrierenden Arbeitgebern zu unterscheiden“, so Wolf. „Und das kann man über die Marke. Eine Marke vermittelt eine Haltung und Werte – man weiß als möglicher Interessent, worauf man sich einlässt.“ Grundsätzlich gilt: Immer mehr Menschen wünschen sich Arbeitgeber, die mit Werten und Gemeinschaftsgefühl überzeugen. Sie möchten gern in die Arbeit gehen, Sinn in ihrem Tun erblicken und sich mit dem Unternehmen identifizieren. „Marke kann aber noch mehr“, ergänzt Wolf, „sie kann starke Aufmerksamkeit erregen. Es geht aber auch darum, eine klare Haltung zu gesellschaftlichen Themen einzunehmen.“

Worauf es ankommt

Auf die Frage, was beim Aufbau einer Arbeitgebermarke eine Rolle spielt, antwortet der Geschäftsführer und Kreativchef: „Es bedarf vor allem der eigenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.“ Sie müssen laut Wolf einbezogen und ernst genommen werden. „Wir machen das mit Interviews, Workshops und Onlineumfragen und fragen nach dem Eindruck von ihrem Arbeitgeber. Denn nur so bekommen wir letztlich beantwortet, wofür dieser Arbeitgeber steht. Und wir sagen dann immer: ,Nur was von innen brennt, kann auch nach außen strahlen.‘“ Welche Techniken noch zum Einsatz kommen können, das erfahren Sie, wenn Sie den „Diesen Podcast jetzt anhören“-Button anklicken.