Familienbetriebe bei Globalisierung Vorreiter

Familienunternehmen haben eine andere Globalisierungsstrategie als andere Unternehmen. Im Auftrag von Deloitte und der DZ Bank befragte die European Business School (EBS) über 400 Unternehmen zum Thema, darunter 246 Familienbetriebe. Ergebnis: Tatsächlich sind Unterschiede zu erkennen. Sie lagern beispielsweise stärker als managementgeführte Unternehmen auch wissensintensive Teile der Wertschöpfungskette aus.

Pharmavertriebswege sollen festgeschrieben werden

Der Bundesverband pharmazeutischer Großhändler (PHAGRO) fordert den Gesetzgeber auf, das „Prinzips des vollversorgenden, herstellerneutralen Pharma-Großhandels“ als einzig zulässigen Medikamentenvertriebweg in das deutsche Arzneimittelgesetz aufzunehmen. Nur so könne laut Verband die bewährte und effiziente Patientenversorgung durch die Apotheken auch zukünftig aufrecht erhalten werden.

Ruhr Universität Bochum: Allzu oft geht das Wissen mit in Rente

Wenn die Rentenwelle rollt, geht Wissen verloren. Chemie-Unternehmen befürchten entsprechende Verluste durch den demografischen Wandel, ergab eine Befragung von Unternehmen der Chemie-Branche durch die Wissenschaftler des Lehrstuhls für Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung der Ruhr Universität Bochum (RUB). Aber es gibt Unterschiede: Über 90 % der großen Unternehmen, jedoch nur 36 % der kleineren Unternehmen erkennen das Problem.