Geschenkgutscheine 3 Jahre gültig

Der Online-Buchhändler Amazon wollte seine Geschenkgutscheine per AGB nach einem Jahr verfallen lassen. Dagegen hatte die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg geklagt. Die auf derartige Verfahren spezialisierte 12. Zivilkammer des Landgerichts München I entschied über diese Klage mit Urteil vom 05.04.2007 und gab der Verbraucherzentrale Recht. Gutscheine dürfen danach erst nach 3 Jahren verfallen. Eine Berufung gegen das Urteil …

Verdeckte PC-Zugriffe stoßen auf Ablehnung

Elektronische Hintertüren zur Durchsuchung von Computern lehne die deutsche IT-Wirtschaft auch dann ab, wenn sie der staatlichen Vorbeugung von Kriminialität diene, ist sich der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) sicher. Sollte die Bundesregierung eine obligatorische Hacker-Schnittstelle für Ermittler einführen, würde das den sehr guten Ruf deutscher Sicherheitsprodukte schwer beschädigen, so BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard …

eBay muss Anbieter von gefälschten Produkten stoppen

Schlechte Nachricht für eBay und vergleichbare Internet-Auktionsplattformen: Der für das Marken- und Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in einer aktuellen Entscheidung (vom 19. April 2007 – I ZR 35/04 ) erneut klargemacht, dass Internet-Auktionshäuser Markenrechtsverletzungen ihrer Anbieterkunden aktiv zu unterbinden haben, sobald sie davon Kenntnis erlangen. Sie könnten sonst sehr wohl als Störer …

Antikorruptionsleitfaden für Unternehmen

Jedes zweite international tätige Unternehmen verliert Aufträge durch Bestechungen seitens der Konkurrenten. Viele Unternehmen sind sich unsicher, wie sie darauf reagieren sollen. Das hat eine Untersuchung der Beratungsgesellschaft Control Risks und der internationalen Sozietät Simmons & Simmons ergeben. Die Ergebnisse der Studie und praktische Tipps haben die Initiatoren im Leitfaden „Facing up to corruption 2007: …

Widerrufsbelehrung muss Verbraucherrechte enthalten

Ein aktuelles Urteil (vom 12. April 2007 – VII ZR 122/06) des Bundesgerichtshofs präzisiert den Inhalt einer gültigen Widerrufsbelehrung. Wichtigste Aussage: Es reicht nicht, darauf hinzuweisen, dass der Kunde widerrufen kann, und ansonsten nur dessen Pflichten zu erläutern. Die Widerrufsbelehrung muss auch sonstige Rechte des Kunden im Zusammenhang mit dem Widerruf aufführen. Im konkreten Rechtsstreit …