Anzeige

IT-Infrastruktur, Teil 2

Aus MittelstandsWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ausfallsicher läuft am längsten

Von Gerald Strömer im Auftrag von Oracle Deutschland

Dass modernes Grid Computing eine clevere Alternative zum teuren Mainframe ist, hat Teil 1 dieser Serie gezeigt. Teil 2 widmet sich den Softwarekomponenten, die den Verbund vernetzter Standardserver überhaupt ermöglichen und zu Topform auflaufen lassen. Jetzt geht es um Real Application Clusters (RAC).

Wer ungefähr weiß, was das Betriebssystem für einen PC macht, der kann sich in etwa auch vorstellen, welche Rolle Real Application Clusters für verteiltes Rechnen spielen. Denn die Einzelserver sollen ja reibungslos zusammen arbeiten. Sie sollen sich für den Mitarbeiter am Arbeitsplatz wie ein einziger Großrechner verhalten – nur sicherer, schneller und kostengünstiger. Dabei sind in Unternehmen besonders Datenbankzugriffe von zentraler Bedeutung. Sie müssen absolut sorgfältig abgeglichen werden. Genau das übernimmt RAC: Die Software ermöglicht den Betrieb einer einzelnen Datenbank auf einem Verbund von Servern.

Was Cluster können müssen

Eine Software, die Grids orchestriert, sollte

  • die parallele Bearbeitung beherrschen, dabei
  • die Zugriffe sicher und konsistent regeln sowie
  • Ausfälle automatisch abfangen, außerdem
  • Last und Kapazitäten optimal verteilen,
  • den Einsatz von Services ermöglichen und obendrein
  • problemlos skalierbar sein.
Serie: IT-Infrastruktur
Teil 1 verrät, wie durch Grid Com­puting kosten­günstige Server jeden teuren Groß­rechner schlagen. Teil 2 sagt, was die pas­sende Soft­ware kön­nen muss, und er­klärt, wie Real Appli­cation Clusters (RAC) Hoch­verfüg­bar­keit garantieren.

Im besten Fall kommt der Verbund dann mit jeder Art von Anwendung zurecht, die auf eine Datenbank im Grid zugreift, so dass die Programme nicht erst für den Einsatz in einer Cluster-Umgebung modifiziert werden müssen. Das erleichtert die Implementierung neuer Anwendungen in die IT-Infrastruktur eines Unternehmens beträchtlich.

Oracle kurz vorgestellt
Oracle Deutschland.gif

Oracle weiß gut, was „mittelständisch“ heißt. Knapp 75 % der Kunden kommen aus diesem Segment. Schließlich stellt man hier bereits seit 1977 diejenigen in den Mittelpunkt, die der Motor ihrer Märkte sind: Unternehmen aus dem Mittelstand.

Oracle ist ein Softwareanbieter, der Unternehmen erfolgreich dabei unterstützt, ihre Kommunikation zu verbessern und Prozesse intelligent zu integrieren. Als Spezialist für standardisierte Lösungen kann Oracle auf jahrzehntelange Erfahrung und die Zusammenarbeit mit starken Partnern bauen. Ausbaufähige Module oder ganze Architekturen optimieren die gesamten Abläufe, so dass auch kleine und mittlere Unternehmen im globalen Wettbewerb erfolgreich bestehen können.

Für professionelles Grid Computing hat Oracle Technologien wie Real Application Clusters (RAC) entwickelt, die Unternehmen den infrastrukturellen Überbau liefern. Zu den Komponenten eines Oracle Grid zählen Oracle Database 11g, Oracle Fusion Middleware, Oracle Enterprise Manager und Oracle VM.

Oracle Grid Computing fasst Speicherkapazitäten zusammen, weist sie automatisch optimal zu und verteilt bei steigender Arbeitslast dynamisch die nötigen Ressourcen und Daten. Die Leistungsnutzung wird dabei kontinuierlich überwacht und innerhalb der gesetzten Anwendungsvorgaben reguliert, so dass die Verfügbarkeit (Quality of Service) jederzeit gegeben ist. Das ermöglicht Echtzeit-Datenanalyse ebenso wie die parallele Ausführung rechenintensiver Operationen. Ein übersichtliches Interface erleichtert die Administration von Anwendungen und Systemen. Für den Fall, dass Fehler oder Kapazitätsgrenzen die Servicequalität an die kritische Grenze treiben, greift die automatische Korrektur und das System alarmiert den Administrator.

Wer sich über die speziell für den Mittelstand konzipierten IT-Lösungen von Oracle informieren will, stöbert entweder direkt auf der Mittelstandswebseite von Oracle Deutschland. Oder Sie nehmen auf dem Weg dorthin noch unser aktuelles Geschenk für Oracle-Interessenten mit.


ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG, Riesstraße 25, D-80992 München, 0800-1824138, dir_ie@oracle.com, www.oracle.de

Ein weiterer Vorteil ist die Vereinheitlichung der Benutzerschnittstelle. RAC bietet hier eine zentrale Image-Installation und -Verwaltung. Mittels grafischer Benutzerschnittstelle (GUI) oder Eingabe per Kommandozeile kann der Administrator einen Cluster kontrolliert und übersichtlich installieren und verwalten. Prinzipiell soll im Management der zahlreichen Knoten möglichst viel automatisiert ablaufen, so dass die Cluster-Verwaltung des kompletten Grids einfach und routiniert vonstatten geht. (In einem Cluster nennt man die verbundenen Einzelrechner Knoten.) Das verringert zudem die weichen IT-Kosten und hält den administrativen Aufwand in Grenzen.

In Unternehmen erprobt
Eine Kundenbefragung durch Forrester Research ergab, dass Oracle Real Appli­cation Clusters die Er­wartungen zur Hoch­verfügbar­keit in unter­nehmens­kritischen Be­reichen in allen Fäl­len er­reichen oder sogar über­treffen. RAC wird von Nutzern als inno­vativste und leistungs­stärkste Lösung der In­dustrie be­nannt. Den englisch­sprachigen Text gibt es im Inter­net zum Download als PDF.

Laufender Betrieb ohne Lücken

Das wichtigste Kriterium für Servicequalität (QoS) und Hochverfügbarkeit von Diensten ist die möglichst niedrige Ausfallzeit der IT-Infrastruktur. Grid Computing als Konzept erzielt in diesem Punkt allerbeste Werte, und es ist wichtig, dass die Software, die dahinter steht, die Ausfallsicherheit effektiv garantiert. Gefragt ist daher höchste Fehlertoleranz. Außerdem sollte der Administrator einzelne Knotenrechner eines Clusters problemlos offline nehmen und überholen oder austauschen können, während die Benutzer bzw. laufenden Anwendungen mit den verbleibenden Ressourcen funktionell unbeeinträchtigt weiterarbeiten können. Erfahrungsgemäß bemerken die Mitarbeiter gar nicht, dass sie mit temporär verminderten Ressourcen arbeiten. Denn durch die dynamische Lastverteilung bleibt das Grid voll funktionsfähig.

Übrigens: Kritische Single Points of Failure (SPOF), also mögliche Fehlerstellen, die das ganze System zum Stillstand bringen, sind im Grid Computing effektiv ausgeschlossen. Dagegen können sie bei einer zentralisierten Infrastruktur mit einzelnem Hochleistungsknoten selbst bei redundanter Auslegung auftreten. In anderen Unternehmen sind sie der Albtraum jedes Administrators – und jedes Unternehmers, der sich auf seine IT verlassen können muss.

Wachstum mit Kostenkontrolle

Wenn das Unternehmen wächst, steigen die Anforderungen an Rechenleistung und/oder Speicherkapazität. Ein Cluster mit RAC lässt sich dann durch Hinzufügen weiterer Server auf einfachste Weise modular erweitern. Grid Computing ist in Sachen Skalierbarkeit ohnedies jeder anderen IT-Architektur von Anfang an absolut überlegen. Und ein Enterprise Grid mit Real Application Clusters kann bis zu hundert einzelne Knoten koordinieren.

Auf der finanziellen Seite bedeutet das: Eine zu jedem Zeitpunkt passgenaue Ausstattung ist fürs Controlling der beste Weg zum optimalen Return on Investment. Ebenso realistisch kalkulierbar wie die Anschaffungskosten sind auch die laufenden Ausgaben und der Bedarf bei Erweiterungen. Schließlich bestehen Cluster-Komponenten aus handelsüblicher, günstiger Hardware – maßgeschneiderte Spezialanfertigungen oder überstarke Hochleistungsrechner sind jetzt passé.

Fazit: Grids brauchen bewährte Software

Wer sich für das intelligente Prinzip des Grid Computings entscheidet und an den Aufbau eines Enterprise Grids macht, für den sind Real Application Clusters der logische nächste Schritt. Ein solches Konzept hat Software auf Augenhöhe verdient. Umso erfreulicher, dass sich diese Lösung durch einfache Skalierbarkeit und überragende Ausfallsicherheit bereits bald bezahlt macht.

Wie es kommt, dass Grid Computing jeden Superrechner schlägt, und wo genau die Vorteile dieser Infrastruktur liegen, erläutert Teil 1 dieser Serie.

Nützliche Links