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IT für wachsende Unternehmen, Teil 1

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Start-ups, die größer werden, bekommen mehr

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Von Sabine Philipp im Auftrag von Oracle Deutschland

Wenn junge Unternehmen ihr Geschäft aufbauen, besorgen sie sich an IT, was nötig ist und finanzierbar erscheint. Im Fokus der Entscheidungsfindung steht oft ein ganz bestimmtes Feature, das sich die Gründer in den Kopf gesetzt haben. Und dann geht es wie beim Hausbau: „Das würde ich heute anders machen“ ist der Standardsatz von Start-ups. Darum haben etliche Anbieter Business-Lösungen entwickelt, die modular angelegt sind. „Gerade bei dynamischen Unternehmen ist es besser, wenn die Software mit dem Unternehmen mitwachsen kann“, erklärt Andreas Flathmann, Field Sales Manager bei Oracle.

Tatsächlich können sich die meisten Gründer eine zweite IT-Grundsatzentscheidung nur selten leisten – und wenn, dann nur zu hohen Kosten. Wenn es gut läuft, wird die Anfangslösung irgendwann (eher früher als später) zu klein, zu umständlich, zu ungenau. Und das Spiel beginnt von vorne. Wenn es schlecht läuft, hat das junge Unternehmen in der entscheidenden Phase des Markteintritts bereits die besten Chancen verpasst. Nachbessern lassen wird teuer; wenn es schnell gehen muss, doppelt teuer.

SoundCloud baut Schritt für Schritt aus

Dass es auch anders geht, beweist die Plattform SoundCloud. Sie hat in Berlin eine IT aus Business-Bausteinen begonnen, die sie mit zunehmendem Erfolg nun problemlos weiter ausbauen kann. Andreas Flathmann, der den Online-Musikdienst bei Oracle betreut, erklärt:

„Das Unternehmen ist mit der ERP-Cloud Lösung Fusion Financials gestartet, mit dem es zunächst einmal die gesamte Finanzbuchhaltung abbilden konnte. Im nächsten Schritt hat es Analytics und Reporting installiert, um die Prozesse im eigenen Haus zu analysieren. Aktuell setzt SoundCloud eine Lösung für das Beschaffungsmanagement auf. Im nächsten Jahr steht dann der Baustein Personalbuchhaltung auf dem Programm.“

Auf diese Weise stehen dem Unternehmen in jeder Phase die benötigten IT-Technologien zur Verfügung. Es hat außerdem in allen Fragen einen einzigen Ansprechpartner und kann sicher sein, dass die benötigten Funktionen optimal zum Bestand passen, ohne Schnittstellenprobleme und Konsolidierungsverluste. Wenn die Softwarekomponenten gemeinsam von einem Anbieter entwickelt und dabei auf dessen eigene Hardware abgestimmt werden, ergibt dies die maximal zu erreichende Performance. „Bei Lösungen von unterschiedlichen Anbietern kann es passieren, dass die Anwendungen nicht so ganz perfekt zusammenarbeiten“, kommentiert Flathmann. Sein Tipp: „Arbeiten Sie mit Firmen zusammen, die so ziemlich alle Anwendungsfälle abdecken, die in Ihrem Unternehmen anfallen können. Oder die zumindest entsprechende Kooperationen mit anderen Anbietern haben, die offene Industriestandards verwenden, damit sich die Lösungen leichter andocken lassen.“

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Andreas Flathmann ist seit 2001 für die Oracle Deutschland B.V. & Co. KG tätig. Im Laufe der Jahre hatte er dort verschiedene Vertriebs­positionen im Anwendungs­software­bereich für den direkten sowie den indirekten Partner­vertrieb inne. Er ist bei Oracle als Field Sales Manager für den Vertrieb von ERP-, PLM-, EPM- und BI-Software sowie für deren Komplementär­produkte im mittleren und gehobenen deutschen Mittelstand zuständig. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die strategische Beratung zum Einsatz von Standard­software, sowohl in der Cloud als auch on premises.


ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG, Riesstraße 25, 80992 München, 0800-1824138, dir_ie@oracle.com, www.oracle.de

Fazit: Technologisch vorausschauend starten

Aber wie soll ein Start-up beurteilen, womit es in einem halben Jahr konfrontiert sein wird? „Der Idealfall ist natürlich“, sagt Flathmann, „wenn der Anbieter nicht nur die technische Seite abdeckt, sondern auch über Expertise in den verschiedenen Fachbereichen wie Finanzen, Fertigung oder Distribution verfügt und bereits mit Firmen in vergleichbarer Größe zusammengearbeitet hat.“ Dann weiß der Ansprechpartner auf Anbieterseite bereits aus Erfahrung, welche Lösungen für ein Unternehmen in der Start-up-Phase Sinn ergeben, wie solche Unternehmen wachsen, und welche Fragestellungen sich in welcher Phase ergeben können. „Und der auch einen Plan B anbieten kann“, ergänzt Flathmann, „wenn die Standardlösung nicht mehr greift – z.B. über eine Entwicklungsplattform, mit der Sie eigene Lösung erstellen können.“

Mit einer solchen IT-Strategie sind bereits etliche Start-ups recht erfolgreich – nicht zuletzt dann, wenn die Business-Bausteine aus der Cloud kommen. Auf diese Weise bekommen sie nämlich vom Start weg eine professionelle IT-Infrastruktur, die Gründer sonst kaum finanzieren könnten. Aber auch hier ist entscheidend, dass die Komponenten zusammenpassen und die Lösung mit dem Unternehmen wachsen kann.

Was es bei Cloud-Lösungen zu beachten gilt, erklärt Teil 2 dieser Serie.

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