Öffentlichkeitsarbeit

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Von Hans Klumbies

Als Öffentlichkeitsarbeit bezeichnet man allgemein die Pflege der Beziehungen zwischen einem Auftraggeber und einer speziellen Öffentlichkeit. Die Medienarbeit ist dabei der wichtigste Faktor. Dazu zählen der Kontakt von Firmen und Organisationen mit den Medienvertretern, die für Zeitungen, Fachzeitschriften, den Rundfunk, das Fernsehen oder in Online-Redaktionen arbeiten. Unternehmen können aber auch direkt mit der Öffentlichkeit kommunizieren, sei es über Kundenzeitschriften, Blogs im Internet oder Veranstaltungen. Das oberste Ziel der Öffentlichkeitsarbeit ist es, dafür zu sorgen, dass einem Unternehmen oder einer Organisation Vertrauen entgegengebracht wird und die Marktposition im jeweiligen Wirtschaftssegment zu stärken.

Es gibt drei wichtige Gründe, warum ein mittelständisches Unternehmen Öffentlichkeitsarbeit betreiben sollte. Erstens ist ein positives Bild der Firma in der Öffentlichkeit ein Wettbewerbsvorteil. Im globalen Wettbewerb müssen die Unternehmen den Kunden den Mehrwert ihrer Waren und Dienstleistungen nicht nur durch Werbung und Marketing, sondern auch durch PR nahe bringen. Zweitens besitzen Informationen, die von Journalisten in den diversen Medien veröffentlicht wurden, eine höhere Glaubwürdigkeit als beispielsweise eine Anzeigenseite in einer Zeitung. Und drittens kann sich ein negatives Bild in der Öffentlichkeit im Fall einer Krise, sehr negative Auswirkungen auf die Geschäfte einer Firma haben, wenn dem nicht gezielt durch professionelle Öffentlichkeitsarbeit entgegengesteuert wird.