Aktienfonds

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Von Hans Klumbies

Aktienfonds stellen eine spezifische Art der Investmentfonds dar, die vom Anleger investierte Gelder, je nach dem Konzept des Fonds, zu 100 Prozent oder mehrheitlich in Aktien anlegen. Aktienfonds können ihr Kapital in verschiedene Anlageschwerpunkte, Branchen, Länder und Regionen investieren. So gibt es Aktienfonds, die das ihnen anvertraute Geld in beispielsweise in Deutschland anlegen, andere Aktienfonds im Ausland oder speziellen Regionen wie Asien, Osteuropa oder Südamerika. Weiterhin gibt es Aktienfonds, die nur Aktien der größten und umsatzstärksten Unternehmen kaufen, die in einem Börsenindex enthalten sind. Diese Aktien nennt man Blue Chips. Oder Aktienfonds leiten ihre Fondsgelder neben den Blue Chips auch in Nebenwerte oder spezialisieren sich ausschließlich auf Nebenwerte.

Trotz Kursschwankungen, die immer wieder vorkommen, entwickeln sich die Renditen aus Aktienfonds in der Regel besser als bei allen anderen Investitionsformen. In den vergangenen 35 Jahren erzielten Aktienfonds eine jährliche Rendite von etwa 9 bis 11 Prozent. Nicht der Anleger sondern Fondmanager wählen - je nach Ausrichtung des jeweiligen Aktienfonds – die Aktien aus und passen die Zusammensetzung der Aktienfonds ständig den sich verändernden Perspektiven auf dem Kapitalmarkt an. Da das Können und die Erfahrung des Portfolio-Managers einer der wichtigsten Ertrags- und Risikofaktoren darstellen, sollte man sich genau anschauen, wie sich ein Fond in der Vergangenheit entwickelt hat. Voraussagen, für die Zukunft betreffend, sind nie sicher. Es lohnt sich aber in Fonds zu investieren, die in den letzten Jahren immer Ergebnisse erzielt haben, die über dem Durchschnitt lagen.