Alter als Wirtschaftsfaktor

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Von Hans Klumbies

Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen für ältere Menschen wird sich in den nächsten Jahren wesentlich verstärken. Das sind die direkten Auswirkungen des demografischen Wandels. Der Wirtschaftsfaktor Alter wird somit eine immer bedeutendere Rolle spielen. Und zwar eine für die deutsche Wirtschaft durchweg positive. Die über 65-Jährigen geben jeden Monat über 19 Milliarden Euro aus. Die älteren Menschen verfügen nicht nur über große Geldmengen, sondern geben auch gerne für gute Dienstleistungen und Waren mehr Geld aus. Eine stärkere Beachtung der älteren Menschen als Zielgruppe kann deshalb besonders gerade dem Mittelstand viel versprechende Perspektiven für Wachstum und Beschäftigung eröffnen. Dies trifft vor allem für den Sektor der haushaltsnahen Dienstleistungen zu.

Auch bei der Personalpolitik müssen die Unternehmen und Betriebe umdenken. Die Planung ist vorausschauend, wenn sie die Entwicklung älterer Mitarbeiter fördert. Qualifizierungsdefizite sollten gezielt ausgeglichen werden. Denn der Erhalt einer qualifizierten, älteren Mitarbeiterschaft wird unverzichtbar sein. Denn schon heute zeichnet sich ein Mangel ab. Dieser Trend wird sich in der nahen Zukunft nicht abschwächen, sondern eher noch verstärken.


Nützliche Links

[http://www.wirtschaftskraft-alter.de/index.php?id=10 Marktplatz für alle Generationen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend]