Asymmetric Digital Subscriber Line

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Von Hans Klumbies

Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL) ist die in Deutschland momentan die am weitesten verbreitete Form von xDSL. ADSL kommt über die bestehende Telefonleitung beim Kunden an und erfordert somit keine Installation einer zweiten TAE-Dose. Die eingesetzte ADSL-Hardware nutzt die Frequenzbereiche oberhalb der ISDN-typischen 130 KHz. Deshalb kann parallel zur gleichen Zeit telefoniert und im Internet gesurft werden. Durch die hohe Bandbreite des Downstreams ist das Herunterladen von Filmen und Musik aus dem Internet kein Problem. Die Verfügbarkeit der einzelnen Angebote ist wegen der störungsanfälligen Signale von Region zu Region sehr unterschiedlich. Das größte Problem sind dabei die Entfernungen der Verbraucheranschlüsse zur Vermittlungsstelle. ADSL überbrückt bis zu vier Kilometer Leitungslänge ohne Problem. Ist eine Strecke länger, gibt es Alternativen. So zum Beispiel SDSL, eine symmetrische xDSL-Variante, deren Signalreichweite bis zu sieben Kilometern umspannt.