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Der Bumerangeffekt tritt dann auf, wenn der geplante Erfolg von Kommunikations- oder Werbemaßnahmen nicht eintritt, sondern sich sogar ein gegenteiliger Effekt zeigt. Diese Reaktion stellt sich vor allem dann ein, wenn die umworbene Person sich in ihren Alternativen eingeschränkt fühlt oder die vermittelten Botschaften die eigenen Einstellungen nicht widerspiegeln. Beim Bumerangeffekt reagiert der Empfänger einer Botschaft also in einer Weise, die den Absichten des Senders entgegenläuft. Versuche zur Widerlegung negativer Einstellungen führen ab einer gewissen Schwelle zur Bestärkung der potentiellen Kunden in ihrer ursprüngliche Ablehnung. Es wird also nicht Umstimmung, sondern vielmehr eine Verhärtung der bestehenden Meinung bewirkt.
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Der Bumerangeffekt tritt dann auf, wenn der geplante Erfolg von Kommunikations- oder Werbemaßnahmen nicht eintritt, sondern sich sogar ein gegenteiliger Effekt zeigt. Diese Reaktion stellt sich vor allem dann ein, wenn die umworbene Person sich in ihren Alternativen eingeschränkt fühlt oder die vermittelten Botschaften die Einstellungen der Zielperson nicht widerspiegeln. Beim Bumerangeffekt reagiert der Empfänger einer Botschaft also in einer Weise, die den Absichten des Senders entgegenläuft. Versucht ein Unternehmen die negativen Einstellungen, die einem ihrer Produkte entgegengebracht werden, durch massive Werbung positiv zu beienflussen, kann die Maßnahme ab einer gewissen Schwelle sogar die ursprüngliche Ablehnung verstärken. Es wird also nicht Umstimmung, sondern vielmehr eine Verhärtung der bestehenden Meinung bewirkt.

Version vom 6. November 2006, 15:00 Uhr

Von Hans Klumbies

Der Bumerangeffekt tritt dann auf, wenn der geplante Erfolg von Kommunikations- oder Werbemaßnahmen nicht eintritt, sondern sich sogar ein gegenteiliger Effekt zeigt. Diese Reaktion stellt sich vor allem dann ein, wenn die umworbene Person sich in ihren Alternativen eingeschränkt fühlt oder die vermittelten Botschaften die Einstellungen der Zielperson nicht widerspiegeln. Beim Bumerangeffekt reagiert der Empfänger einer Botschaft also in einer Weise, die den Absichten des Senders entgegenläuft. Versucht ein Unternehmen die negativen Einstellungen, die einem ihrer Produkte entgegengebracht werden, durch massive Werbung positiv zu beienflussen, kann die Maßnahme ab einer gewissen Schwelle sogar die ursprüngliche Ablehnung verstärken. Es wird also nicht Umstimmung, sondern vielmehr eine Verhärtung der bestehenden Meinung bewirkt.