Cash Management

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Von Hans Klumbies

Zum Cash Mangement (CM) gehören alle Unternehmensentscheidungen, die der optimalen Finanzmittelsteuerung unter den Aspekten Liquidität und Rentabilität dienen. Im Mittelpunkt steht die Abwägung der Risikopotentiale für ein Unternehmen innerhalb einer Finanzplanung über einen längeren Zeitraum. Bei der Definition von Cash Management gehen die Meinungen weit auseinander. Grundsätzlich geht es aber darum, die verfügbaren finanziellen Mittel in einem bestimmten Zeitrahmen möglichst gewinnbringend einzusetzen.

Wie das Cash Management in der Praxis gehandhabt wird, zeigt das Beispiel von DaimlerCrysler: „Im Cash-Management werden weltweit alle Zahlungsmittelbedarfe und -überschüsse zentral ermittelt. Durch das konzerninterne Saldieren (Netting) der Zahlungsmittelbedarfe und -überschüsse wird die Anzahl externer Bankgeschäfte auf ein Mindestmaß reduziert. Netting erfolgt durch Cash Concentration oder Cash-Pooling-Verfahren. DaimlerChrysler hat zur Steuerung seiner Bankkonten und der internen Verrechnungskonten sowie zur Durchführung automatisierter Zahlungsvorgänge standardisierte Prozesse und Systeme etabliert.“