Chief Financial Officer

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Von Hans Klumbies

Der Chief Financial Office (CFO) ist der kaufmännische Geschäftsführer in Unternehmen oder der Finanzvorstand in einer Aktiengesellschaft. Sein Aufgabengebiet ist breit gefächert. Zu seinen Tätigkeiten zählen unter anderem folgende:

  1. Derzeit steht für Firmen jeglicher Größe die Optimierung der liquiden Mittel an vorderster Stelle. Gerade in Zeiten der schwierigen Finanzmittelbeschaffung am Kapitalmarkt ist es zunehmend wichtiger, die im Unternehmen bestehenden Möglichkeiten zur Bereitstellung zusätzlicher Liquidität zu nutzen. Durch Verringerung der Bestände und schnellere Vereinnahmung der Geldbestände kann der CFO das erreicht werden.
  2. Aber auch um die standortübergreifende Zusammenführung der Geld- und Kontokorrentbestände innerhalb einer Unternehmensgruppe muss sich der CFO kümmern. Die Kontrolle und das optimierte Management der Zahlungspläne und Finanzmittelbestände sowie eine Verknüpfung mit einer risikoorientierten Finanz- und Liquiditätsplanung gehören zu seinem Tagesgeschäft.
  3. Manipulationen bei den Bilanzen, Unternehmenszusammenbrüche von gigantischen Ausmaßen, enttäuschte Aktionäre - der Ruf nach Corporate Governance wird lauter, der Druck durch Legislative und Politik verstärkt sich. Der CFO steht an erster Stelle, wenn es um die Sicherstellung der Glaubwürdigkeit, Transparenz in der Berichterstattung und offene Kommunikation mit Shareholdern und Stakeholdern geht.
  4. Schwierigen und zeitaufwändige Planungs- und Budgetierungsprozesse führen jedes Jahr regelmäßig und wiederkehrend zu Schwierigkeiten im Soll/Ist-Vergleich und stellen eine große Herausforderung für die Finanzfunktionen dar. Der CFO hat die Aufgabe, die zukünftigen Planungen enger mit den Ist-Zahlen zu verbinden und den Planungsprozess innerhalb des Unternehmens optimal zu steuern. Der Einsatz von IT zur optimierten Umsetzung ist nur ein Modul im Umfeld der Optimierungschancen.