Computer Based Training

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Von Hans Klumbies

Unter Computer Based Training (CBT) versteht man das Lernen mit Hilfe eines Computers. Die Lernenden arbeiten mit Programmen, die durch verschiedene Lernschritte gegliedert sind. Bisher wird CBT vor allem zum Erlernen von Computer-Anwendungen, Sprachen, in Lernprogrammen für Kinder oder der Weiterbildung im Unternehmen eingesetzt. Das Spektrum an möglichen Themen ist kaum eingrenzbar, wobei die meisten Anwendungen heute auf dem Bereich der betrieblichen Aus- und Weiterbildung angesiedelt sind. Viele Programme sehen eine mehr oder weniger ausgeprägte Benutzersteuerung vor, das heißt der Lernende kann innerhalb eines definierten Rahmens selber entscheiden, welche Lerninhalte er als nächste bearbeiten möchte. Die Arbeitsergebnisse speichert das System, so dass bei Bedarf auf sie zurückgegriffen werden kann. Zum Abschluss des Lernprogramms ist häufig ein Abschlusstest vorgesehen, in dem der vermittelte Lernstoff abgefragt wird.


CBT als Hypertextsystem

Eine weitere CBT-Form, die in immer mehr an Bedeutung gewinnt, sind die Hypertextsysteme, in denen die Aneignung von Informationen nicht linear erfolgt. Der Lernende kann sich den Stoff in beliebiger Reihenfolge anschauen, indem er jeweils den Gegenstand aufruft, der ihn gerade interessiert. Hypertextsysteme verzichten in der Regel auf Dialoge und Lernkontrollen. Sie haben eine mit Enzyklopädien vergleichbare Funktion, die dazu dient, große Mengen von Wissen zu speichern und sie entsprechend den Vorlieben und Wünschen des Benutzers zugänglich zu machen. Die Idee, die sich hinter Hypertextsystemen verbirgt, ist folgende: Menschen denken assoziativ. Dementsprechend sind die Informationen durch Assoziationen in Form von Querverweisen verbunden. Die Vernetzungen und Assoziationen werden im Text explizit dargestellt, so dass eine Oberfläche entsteht, die dem menschlichen Denken ähnelt.