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Aktuelle Version vom 20. Mai 2020, 07:33 Uhr

Gesteuerte Wartung und Instandhaltung

Ein Computerized Maintenance Management System (CMMS) entspricht auf Deutsch einem „computergestützten Instandhaltungsmanagementsystem“, das mitunter auch als Enterprise Asset Management (EAM) firmiert: Eine Software unterstützt dabei die Unternehmen bei der Verwaltung und Instandhaltung ihres Anlagevermögens und ihrer Betriebsmittel, seien das nun Immobilien, Fahrzeuge oder Maschinen, Bauelemente oder technische Systeme.

Ein CMMS baut auf einer (zumeist) webbasierten Datenbank auf, mit deren Hilfe Instandhaltungsabläufe geplant, ausgeführt und optimiert werden können. Je nach Kaufpreis und den gestellten Anforderungen versammelt das System verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für. Typische Elemente sind z.B.

  • für die Lagerverwaltung: Organisation und Verwaltung von Ersatzteilen, Material und Werkzeugen;
  • für die Instandhaltung: Terminierung und Planung von Instandhaltungsarbeiten, Verwalten von Adressdaten, Kostenkontrolle;
  • für die Vermögensverwaltung: Anschaffungsdaten, Kaufpreise, Serviceverträge und Garantiezeiten, Handbücher und Anleitungen.

Statistische Analysen und die Generierung von Kennzahlen gehören ebenfalls zu den wichtigen Funktionsmerkmalen.

Durch die Anwendung eines CMMS können Unternehmen Kosten senken und die Funktionstüchtigkeit der eingesetzten Betriebsmittel/Anlagegüter zuverlässiger erhalten. Ein solches System kann auch bei der Ursachenanalyse von Geräteausfällen, Störungen und verminderter Lebensdauer etc. hilfreich sein.

So genannte Standalone-CMMS (also Systeme, die nicht in bereits bestehende geschäftliche Anwendungen integriert sind) haben allerdings den Nachteil, dass für sie eigene Schnittstellen entwickelt werden müssen. (bw)

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