Unterschied zwischen den Versionen

Aus MittelstandsWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
 
Zeile 1: Zeile 1:
 
Von [[Hans Klumbies]]
 
Von [[Hans Klumbies]]
  
Digital Rights Mangement Systeme (DRMS) sind elektronische Vertriebssysteme für digitale Inhalte. Diese ermöglichen die sichere Verbreitung und Verwertung digitalen Contents, sowohl online als auch offline, beispielsweise über das Web, Datenträger, mobile Abspielgeräte oder Mobiletelefone. Daneben ermöglichen sie eine leistungsfähige Verwaltung der Rechte am geistigen Eigentum und eröffnen so für digitalen Content neue Geschäftsmodelle wie zum Beispiel den kostenpflichtigen Download von Musik oder Software, Abonnements von Zeitschriften über das Internet oder Pay-Per-View. DRMS bietet einer Fülle unterschiedlicher Schutzmechanismen an, wie zum Beispiel Verschlüsselung, Kopierschutzverfahren oder digitale Wasserzeichen. In ihrer schwächsten Form verhindern oder erschweren DRMS, dass ein Interessent, der noch nicht bezahlt hat, zu einem digitalen Inhalt Zugang hat. In ihrer ausgeprägtesten Form erlauben Digital Rights Management Systeme die Abrechnung jedes einzelnen Users. Anbieter von DRM-Systemen sind neben Macrovision und Digital World Service, unter anderem Intertrust, Microsoft und IBM.
+
Digital Rights Mangement Systeme (DRMS) sind elektronische Vertriebssysteme für digitale Inhalte. Diese ermöglichen die sichere Verbreitung und Verwertung digitalen Contents, sowohl online als auch offline, beispielsweise über das Web, Datenträger, mobile Abspielgeräte oder Mobiletelefone. Daneben ermöglichen sie eine leistungsfähige Verwaltung der Rechte am geistigen Eigentum und eröffnen so für digitalen Content neue Geschäftsmodelle wie zum Beispiel den kostenpflichtigen Download von Musik oder Software, Abonnements von Zeitschriften über das Internet oder Pay-Per-View. DRMS bietet einer Fülle unterschiedlicher Schutzmechanismen an, wie zum Beispiel Verschlüsselung, Kopierschutzverfahren oder digitale Wasserzeichen. In ihrer schwächsten Form verhindern oder erschweren DRMS, dass ein Interessent, der noch nicht bezahlt hat, Zugang zu einem digitalen Inhalt hat. In ihrer ausgeprägtesten Form erlauben Digital Rights Management Systeme die Abrechnung jedes einzelnen Users. Anbieter von DRM-Systemen sind neben Macrovision und Digital World Service, unter anderem Intertrust, Microsoft und IBM.

Version vom 2. Oktober 2006, 07:01 Uhr

Von Hans Klumbies

Digital Rights Mangement Systeme (DRMS) sind elektronische Vertriebssysteme für digitale Inhalte. Diese ermöglichen die sichere Verbreitung und Verwertung digitalen Contents, sowohl online als auch offline, beispielsweise über das Web, Datenträger, mobile Abspielgeräte oder Mobiletelefone. Daneben ermöglichen sie eine leistungsfähige Verwaltung der Rechte am geistigen Eigentum und eröffnen so für digitalen Content neue Geschäftsmodelle wie zum Beispiel den kostenpflichtigen Download von Musik oder Software, Abonnements von Zeitschriften über das Internet oder Pay-Per-View. DRMS bietet einer Fülle unterschiedlicher Schutzmechanismen an, wie zum Beispiel Verschlüsselung, Kopierschutzverfahren oder digitale Wasserzeichen. In ihrer schwächsten Form verhindern oder erschweren DRMS, dass ein Interessent, der noch nicht bezahlt hat, Zugang zu einem digitalen Inhalt hat. In ihrer ausgeprägtesten Form erlauben Digital Rights Management Systeme die Abrechnung jedes einzelnen Users. Anbieter von DRM-Systemen sind neben Macrovision und Digital World Service, unter anderem Intertrust, Microsoft und IBM.