Enterprise Resource Planning

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Von Hans Klumbies

Enterprise Resource Planning (ERP) bedeutet den Einsatz von umfangreichen elektronischen Informationssystemen, die es den verschiedenen, in der Vergangenheit weitgehend nicht miteinander verbundenen Teilen eines Unternehmens erlauben, auf einen gemeinsamen Bestand von Informationen zuzugreifen und sich gegenseitig bei der Arbeit zu unterstützen. Die Software, die dabei zum Einsatz kommt, dient als übergreifende Zentrale für das Unternehmen. Sie sammelt Informationen über den aktuellen Zustand und die Arbeitsprozesse in den verschiedenen Teilen des Betriebs und übermittelt sie an andere Abteilungen, die davon profitieren können. Die Informationen werden von den Usern in Echtzeit aktualisiert und sind jederzeit allen Angestellten zugänglich, die in das System eingeloggt sind. ERP-Systeme weisen die Fähigkeit auf, dass die Summe der Fähigkeiten, die der einzelnen Teile übersteigt. ERP-Systeme verknüpfen vor allem Informationen über den Finanzbereich, das Personalwesen, die Produktion und den Vertrieb. Sie umfassen das System der Lagerverwaltung, die Datenbanken der Kunden, Systeme der Auftragsverfolgung, Kreditorenbuchhaltung und vieles andere mehr. Sie bieten, wenn gewünscht, auch Schnittstellen für Zulieferer und Kunden.