Software für den Online-Handel

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Branchenlösungen wissen, was verlangt wird

Von Daniel Heber

Für den Einstieg in den Online-Handel werden viele verschiedene Plattformen angeboten: Von kostenlosen Open-Source-Lösungen über Standard-Shops bis hin zu Individualsoftware ist alles vertreten. Je nach Branche und individuellen Anforderungen sind Branchenlösungen ein sinnvoller Mittelweg, mit dem sich langfristig Kosten einsparen lassen. Aber wann genau ist eine Branchenlösung empfehlenswert?

Unternehmen sollten auf keinen Fall unvorbereitet in den Online-Handel einsteigen. Denn wer erst einmal einen negativen Eindruck hinterlassen hat, wird diesen schlechten Ruf im Netz so schnell nicht wieder los. Daher ist es für Unternehmen unverzichtbar, sich im Vorfeld Gedanken über eine ansprechende Produktpräsentation sowie die effiziente Abwicklung von Kauf- und Bestellvorgang zu machen.

Eine gängige Plattform für Versandhandel im Internet, die genau diesem Zweck dient, ist ein Online-Shop. Falls neben dem eigentlichen Verkaufsprozess noch zusätzliche, branchenspezifische Prozesse abgebildet werden müssen, reicht ein Standard-Shop allerdings nicht aus. Abhilfe schafft eine entsprechende Branchenlösung; sie stellt spezielle Funktionen bereit, die genau auf die branchenspezifischen Anforderungen ausgerichtet sind.

Funktionen für spezielle Herausforderungen

Open-Source-Lösungen sind zwar kostenlos, meist aber auch sehr pflegeintensiv. Obwohl man einen Standard-Shop in der Regel kostengünstiger anschaffen kann, ist eine Branchenlösung im Vergleich zu Individualsoftware trotzdem erschwinglich – und dabei recht gut an die eigenen Bedürfnisse angepasst. Durch die benutzerfreundliche, intuitive Bedienung punkten Online-Shop-Branchenlösungen zudem mit kurzer Einarbeitungszeit. So bekommen Unternehmen zeitnah einen Überblick über alle Geschäftsbereiche und können schnell auf Anfragen und Ereignisse reagieren.

Je nach Wirtschaftszweig sind andere Erfolgsfaktoren wichtig. Bei einer Branchenlösung wird dieses branchenspezifische Know-how durch den Funktionsumfang mitgeliefert, was insbesondere beim Einstieg in den Online-Handel eine sehr hilfreiche Orientierung darstellt. Zusätzliche Funktionen von Branchenlösungen umfassen z.B.

  • ein Bonussystem,
  • ein Verleihsystem,
  • Umsatz- und Preisanalysen,
  • einen Wartungs- und Reparaturservice,
  • die individuelle Produktkonfiguration,
  • eine Aktualisierung des Lagerbestands oder
  • die Anzeige offener Posten und einen Mahnungsversand.

Weniger Verwaltungsarbeit, weniger Kosten

Bei jedem Online-Shop ist wichtig, dass sich regelmäßig anfallende Geschäftsabläufe automatisieren lassen, um die Prozesskosten zu senken. Die effiziente Bewältigung von Routineaufgaben senkt den Arbeits-, Zeit- und Personalaufwand insgesamt. Nicht nur höhere Produktivität, sondern auch langfristige Kosteneinsparung sind die Folgen.

Die e-vendo AG ist ein Softwarehersteller, der seit 1994 ein umfangreiches Warenwirtschaftssystem (ERP) mit integriertem Online-Shop und Customer Relationship Management anbietet. Seit 2000 ist diese Software als e-vendo bekannt. Die Verwendung einer gemeinsamen Datenbasis stellt den automatischen Abgleich sicher und verringert den Verwaltungsaufwand für den Nutzer. Mit dem Software-as-a-Service-Modell wird sowohl der flexible Zugriff über die Internet-Anbindung als auch eine nutzungsabhängige Abrechnung ermöglicht. Für die Bereiche Modellbau, Fahrradhandel, Friseurhandel, Bürofachhandel und Telekommunikation hat e-vendo spezielle Branchenlösungen mit zusätzlichen Funktionen im Angebot.


e-vendo AG, Storkower Str.  207, 10369 Berlin, Tel. 030-557318-500, info@e-vendo.de

Die einfache Verwaltung einer Branchenlösung hält dem Betreiber nicht zuletzt den Rücken frei für sein Kerngeschäft. Gute Systeme wickeln Aufträge zeitnah und zuverlässig ab, was wiederum einen guten Eindruck bei den Kunden hinterlässt – und das ist sehr wichtig, denn sowohl für die Neukundengewinnung als auch für die Kundenbindung spielt die Kundenzufriedenheit eine wichtige Rolle.

Kundenzufriedenheit und Online-Reputation

Durch den Trend zur sozialen Vernetzung und die rasante Verbreitung von Informationen im Internet ist die Kundenzufriedenheit heute ein K.o.-Kriterium im Web: Kunden geben ihre Meinung aktiv in Form von Rückmeldungen, Empfehlungen und Bewertungen wieder, was wiederum die Kaufentscheidung potenzieller Neukunden beeinflusst. Schließlich suchen Interessenten gerade bei hochpreisigen Angeboten vor dem Kauf Informationen – auch zum Anbieter. Soziale Netzwerke, Diskussionsforen etc. werden dabei als durchaus verlässliche Quellen betrachtet. Erfahrungsberichte anderer Kunden genießen einen dementsprechend hohen Stellenwert bei der Kaufentscheidung.

Fazit: Anforderungen abklopfen

Wenn sich aus dem eigenen Angebot von Produkten oder Dienstleistungen spezielle Anforderungen ergeben, die der Funktionsumfang von Standardsoftware nicht oder nicht optimal abdecken kann, ist eine Branchenlösung empfehlenswert. Zur Orientierung kann man sich im konkreten Fall die folgenden Fragen stellen:

  • Brauche ich spezielle Funktionen, um das Angebot vollständig abzudecken?
  • Kann ich alle zentralen Geschäftsprozesse abbilden?
  • Entsprechen Bedienbarkeit und Support meinen Anforderungen?
  • Benötige ich zusätzliche Schnittstellen?

Falls die benötigten Funktionen so speziell sind, dass selbst eine Branchenlösung nicht alle wesentlichen Prozesse abbildet, muss man eventuell doch auf Individualsoftware zurückgreifen – denn eine Erweiterung von Branchenlösungen ist in der Regel sehr aufwendig. Bei zusätzlichen Softwarekomponenten ist außerdem mit inkompatiblen Schnittstellen und erschwertem Datenaustausch zu rechnen. Daher ist es sehr wichtig, dass sich Online-Gründer vor der Entscheidung für eine konkrete Softwarelösung genaue Gedanken über den Umfang des Geschäftsfelds machen.

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