Knowledge Management

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Von Hans Klumbies

Knowledge Management (KM) schafft Kosten-, Innovations- und damit Wettbewerbsvorteile. Das Ziel eines Unternehmens sollte es deshalb sein, das implizierte Wissen, das heißt, das Erfahrungswissen, das nicht dokumentiert oder klar artikuliert ist, in explizites Wissen, das heißt schriftlich dokumentiert oder in anderen Medien gespeichert, umzuwandeln. Denn Wissen wird als strategischer Wettbewerbsfaktor im Wertschöpfungsprozess eines Unternehmens zukünftig eine viel bedeutendere Rolle spielen, als es heute schon der Fall ist. Damit stehen Unternehmen vor der Aufgabe, ihre wichtigste Wissensressource, ihre Mitarbeiter, dahingehend zu motivieren, aktiv persönliches Wissen zu teilen beziehungsweise zu verteilen. Die Herausforderung, Mitarbeiter dazu zu motivieren, Systeme auch systematisch zu nutzen, gilt generell bei der Einführung von Informationstechnologie in Unternehmen. Im Rahmen der Studie »knowledge meets motivation« hat das Fraunhofer IAO das Thema Anreizsysteme für das Management von Wissen im Unternehmen empirisch untersucht. Die Studie macht deutlich, dass, obwohl 80 Prozent der Unternehmen ein Anreizsystem im Wissensmanagement für notwendig halten, nur 43 Prozent der Unternehmen ein entsprechendes System tatsächlich auch anwenden.

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