Pfandbriefe

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Von Hans Klumbies

Pfandbriefe sind Wertpapiere mit einem festen Zinssatz, die nur von privaten Hypothekenbanken oder öffentlich-rechtlichen Kreditinstituten ausgegeben werden dürfen. Das besondere an dieser Anlageform ist die „verbriefte Sicherheit“. Das heißt: jeder Pfandbrief ist durch Hypotheken oder Grundschulden gedeckt. Der Pfandbrief wird zum Beispiel bei der Baufinanzierung eingesetzt. Der Besitzer eines Pfandbriefes erhält, entweder jährlich oder halbjährlich einen fest vereinbarten Zinssatz, der auf dem Pfandbrief abgedruckt ist. Der Pfandbrief wird nach einer bestimmten Zeit, die bei der Ausgabe vereinbart wurde, zum vollen Nennwert eingelöst. Die Laufzeit kann bis zu zehn Jahr betragen. Will ein Anleger vor Ablauf des Vertrags sein Geld zurück haben, so beleiht er den Pfandbrief entweder bei seiner Bank oder verkauft ihn an der Börse.