Planned Obsolescence

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Von Hans Klumbies

Planned Obsolescence schränkt die Nutzungsdauer eines Produkts bewusst ein, um vom Wiederholungs- oder Ersatzkauf zu profitieren. Planned Obsolescence kann modisch, funktionell oder qualitativ eingesetzt werden. Schon Ende der 20iger Jahre gab es beispielsweise bei General Motors eine Verkaufsstrategie, die sich „planned obsolescence“ nannte: Jedes Jahr kam ein neues Modell auf den Markt. So konnte jeder auf den ersten Blick erkennen, wie alt das Auto war. Da nur wenige mit einem veralteten Modell fahren wollten, wurde dadurch der Verkauf von Neuwagen forciert. Kontraproduktiv wirkt sich diese Strategie allerdings für den Anbieter aus, wenn seine Absicht durchschaut und er von den Kunden boykottiert wird. Der Ruf des Unternehmens leidet und die Kunden wechseln den Anbieter.