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== Die Schweiz fällt zurück ==
 
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Auf der BPI-Skala der Kernprozesse, die der [[Studien:Business Performance Index Dienstleistung Mittelstand 2013, Teil 1|Business Performance Index Dienstleistung 2013]] u.a. in den Unternehmensbereichen Personalwesen, Vertragsmanagement und IT-Organisation analysierte, übertrafen die Österreicher mit 69,6 Punkten von 100 möglichen den ermittelten Schwellenwert für die Gewinnentwicklung von 63,7 Punkten und halten damit weiterhin Kurs auf eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Vergleichsweise schwächer bewerteten Geschäftsführer und leitende Angestellte die Qualität der Umsetzung von Unternehmensprozessen in deutschen Unternehmen (65,5 Punkte) und bei den Schweizer Mitbewerbern (63,5 Punkte).  
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Auf der BPI-Skala der Kernprozesse, die der [[Studien:Business Performance Index Dienstleistung Mittelstand 2013, Teil 1|Business Performance Index Dienstleistung 2013]] u.a. in den Unternehmensbereichen Personalwesen, [[Gastbeitrag:Vertragsmanagement|Vertragsmanagement]] und IT-Organisation analysierte, übertrafen die Österreicher mit 69,6 Punkten von 100 möglichen den ermittelten Schwellenwert für die Gewinnentwicklung von 63,7 Punkten und halten damit weiterhin Kurs auf eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Vergleichsweise schwächer bewerteten Geschäftsführer und leitende Angestellte die Qualität der Umsetzung von Unternehmensprozessen in deutschen Unternehmen (65,5 Punkte) und bei den Schweizer Mitbewerbern (63,5 Punkte).  
  
 
[[Datei: BPI Dienstleistung 2013 Österreich.png]]
 
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Aktuelle Version vom 4. Juli 2019, 13:13 Uhr

Austria bleibt oben auf dem Trepperl

Von Henrik Groß, techconsult

Im Ländervergleich mittelgroßer Dienstleister in Österreich, der Schweiz und Deutschland bescheinigt der Business Performance Index Dienstleistung Österreichs Unternehmen nach 2012 auch 2013 die besten Geschäftsprozesse. Die von techconsult durchgeführte Studie für den DACH-Mittelstand analysiert die Stärken und Schwächen von insgesamt elf Kernprozessen in 181 mittelständischen Unternehmen. Mit 69,6 Indexpunkten verwies Österreich Deutschland und die Schweiz klar auf die Ränge.

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Die Schweiz fällt zurück

Auf der BPI-Skala der Kernprozesse, die der Business Performance Index Dienstleistung 2013 u.a. in den Unternehmensbereichen Personalwesen, Vertragsmanagement und IT-Organisation analysierte, übertrafen die Österreicher mit 69,6 Punkten von 100 möglichen den ermittelten Schwellenwert für die Gewinnentwicklung von 63,7 Punkten und halten damit weiterhin Kurs auf eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Vergleichsweise schwächer bewerteten Geschäftsführer und leitende Angestellte die Qualität der Umsetzung von Unternehmensprozessen in deutschen Unternehmen (65,5 Punkte) und bei den Schweizer Mitbewerbern (63,5 Punkte).

BPI Dienstleistung 2013 Österreich.png Wie schon im vergangenen Jahr schneiden die öster­reichischen Dienst­leister in allen vier Indizes am besten ab. Die Deutschen haben sich auf den zweiten Platz vor­geschoben, die Schweizer bilden das Schluss­licht. (Bild: techconsult)

Im DACH-Durchschnitt erreichten die Dienst­leister 2013 66,1 BPI-Punkte und verloren damit 2,4 Indexpunkte (3,5 %) gegen­über dem Vorjahr. Peter Burghardt, Managing Director bei tech­consult, kommentiert:

„Die Österreicher schneiden in puncto Business Performance im Ländervergleich bereits im zweiten Jahr hintereinander besser ab als Deutsche und Schweizer. Während die Unterschiede zu den deutschen Dienstleistern eher geringfügig sind, vergrößern sie sich gegenüber den Schweizern zusehends. Dieser Einbruch bei den schweizerischen Unternehmen zeigt, dass das Geschäft in der Schweiz unter dem starken Franken und der Krise in einigen europäischen Staaten leidet.“

Durch die Bank bessere Werte

Doch nicht nur im wichtigsten der vier von techconsult erhobenen Indizes, dem BPI, schnitten die österreichischen Dienstleister besser ab als ihre Nachbarn. Auch in puncto IT-Unterstützungsgrad, der Auskunft über die Qualität der IT-Unterstützung in den verschiedenen Kernprozessen gibt, hatten die Österreicher mit 68,3 Punkten gegenüber Deutschland (65,5 Punkte) und der Schweiz (61,5 Punkte) die Nase vorn.

Serie: BPI Dienstleistung 2013
Teil 1 gewichtet die Jahresresultate und berichtet, was die Branche umtreibt. Teil 2 geht näher auf die IT-Dienstleister ein und sagt, was die niedrigen Werte mit dem Projektgeschäft zu tun haben. Teil 3 betrachtet die Ergebnisse zu SaaS und Mobile Business: Bewegliche Dienste liegen weiter kräftig im Aufwind. Teil 4 macht sich an den Ländervergleich: Österreich bleibt unangefochten an der Spitze, während der Abstand zur Schweiz weiter zunimmt.

Ähnlich positiv bewerteten die Studienteilnehmer die Relevanz und Qualität innovativer IT-Lösungen wie z.B. den mobilen Zugriff auf Kennzahlen oder die Nutzung von SaaS-Angeboten (Software as a Service) bei österreichischen Serviceanbietern mit 65,7 Punkten. Deutsche Unternehmen (63,2 Punkte) und Schweizer Mitbewerber (60,3 Punkte) konnten hier weniger überzeugen.

Fazit: Trotz Krise auf Erfolgskurs

Natürlich wirkt sich das Zusammenspiel aller Messgrößen auf den vierten Index „Unternehmenserfolg“ aus, der sich gegenüber 2012 in der DACH-Region um ganze 6 Punkte verschlechterte. Am wenigsten bekam Österreich diesen Verlust zu spüren. Hier arbeitet man mit 71,9 Punkten weiter an einer überdurchschnittlichen und erfolgsorientierten Prozessperformance.

Nützliche Links

Der Kurzbericht Dienstleistung, Fokus Österreich steht ab sofort unter www.business-performance-index.de zum kostenfreien Download bereit.