Themen für Unternehmen

Warum Menschen die böseren Hacker sind

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In wenigen Tagen beginnt die CeBIT Security Plaza 2017. Das Forum hat sich über viele Jahre zum Who is Who der IT-Sicherheitsbranche entwickelt. Wer von brisanten Sicherheitslücken erfahren will, besucht mindestens einen der halbstündigen Vorträge in Halle 6 am Stand B16 und holt sich das neueste E-Paper vom MittelstandsWiki, das es nur dort als Sonderdruck zum Mitnehmen gibt.

Wie Multi­mode-Glas­faser­ver­bindungen zu prüfen sind

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Die parallel­­optische Über­tragung von Daten mit bis zu 40 oder 100 GBit/s stellt hohe Anforderungen an die Glas­faser­­verkabelung. Um Multi­mode-LWL-Verbin­dungen mit aus­reichender Genauig­keit und replizier­bar zu messen, sollte man mög­lichst zu Referenz­­kabeln greifen und das Encircled-Flux-Verfahren anwenden.

Wo das euro­päische Daten­schutz­recht ansetzt

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Die EU-Daten­schutz-Grund­verordnung (EU-DSGVO) soll die Digitali­sierung nicht bremsen, sondern eine Grund­lage dafür schaf­fen. Das deutsche Recht ist zwar schon nahe an den neuen Regelun­gen, aber auch hier muss man For­derungen wie der nach einem lücken­losen Herkunfts­nachweis von Daten erst gerecht werden.
SPD-Wechselrichter schützen PV-Anlagen vor Überspannung

Weil die Versiche­rungen für Solar­strom­anlagen auf Haus­dächern einen Blitz- und Über­spannungs­schutz fordern, ist die Nach­frage nach ent­sprechen­den Lösungen deut­lich gestiegen. Über­dies haben mehrere euro­päische Länder – darunter die Nieder­lande, Öster­reich und die Schweiz – natio­nale Vor­schriften zum Über­spannungs­schutz erlassen. Die Kaco New Energy GmbH bringt daher drei neue Wechsel­richter für PV-Anlagen mit Über­spannungs­schutz heraus: Die bereits be­kannten Modelle Powador 12.0 TL3 und blue­planet 20.0 TL3 gibt es jetzt in SPD-Versionen (mit Surge Protection Device), und im Juli folgt der neue blue­planet 15.0 TL3, der dann bereits einen vor­bereiteten Sockel mitbringt.

E-Paper zur CeBIT dis­kutiert Digitali­sierung für Kommunen

Im Public Sector Parc auf der CeBIT im März wird heuer ein Sonder­druck zu haben sein, der sich ganz dem Thema Digitali­sierung in den Kommunal­verwaltungen widmet. Heraus­geber Eduard Heilmayr hat lesens­werte Diskus­sions­papiere mit prak­tischen Lösungs­vorschlägen kom­biniert, sodass sich auf 36 Seiten ein gutes, aktuelles Bild der Kom­munen im digitalen Wandel ergibt. Erster Schwer­punkt ist das ein­heit­liche Bürger­portal, der der­zeitige Zank­apfel im Richtungs­streit Zentrali­sierung versus Dezentralisierung.

Die Schweizer Universitäten wechseln zu Open Access

Die Schweizer Rektoren­konferenz swiss­universities hat auf ihrer Plenar­sitzung Ende Januar die Open-Access-Strategie des Landes befürwortet. Die im Auftrag des Staats­sekretariats für Bildung, Forschung und Inno­vation von swiss­universities selbst und dem SNF (Schweizer National­fonds zur Förderung der wissen­schaftlichen For­schung) defi­nierte Strategie sieht vor, dass bis zum Jahr 2024 alle in der Schweiz mit öffent­lichen Mitteln finan­zierten Publika­tionen auch öffent­lich und frei zu­gänglich sein müssen.

MDM-Lösung hält Mit­arbeiter von un­erwünschten Inhalten fern

Eine Schwierig­keit beim Mobile Device Manage­ment ist der Daten­schutz, dem inter­national ausgelegte Kontroll­systeme nicht immer genügen. Die Telekom hat darum gemein­sam mit dem Partner Wandera eine rechts­sichere Lösung aufgesetzt, mit der Unter­nehmen den mobilen Daten­verkehr ihrer End­geräte­flotte analysieren und durch intelli­gente Steuerungs­möglichkeiten optimieren können: Mobile Data­management Pro. Damit ist zum Beispiel in Echt­zeit erkenn­bar, in welchem Um­fang Mit­arbeiter private und geschäft­liche Apps nutzen oder wie viel Daten­volumen sie für E-Mails und für die Recherche im Internet verwenden.

Netflix stellt ein freies Security-Tool für End­geräte online

Der Online-Video­dienst und TV-Produzent Netflix hat mit Stetho­scope ein Open-Source-Werk­zeug für die Analyse der Sicher­heit von End­geräten vor­gestellt. Mit dem Pro­gramm können An­wender beispiels­weise ihre PCs auf Sicher­heits­risiken wie ver­altete Software­versionen, nicht einge­richtete, auto­matische Updates, eine nicht akti­vierte Fire­wall oder eine fehlende Fest­platten­verschlüs­selung unter­suchen. Jede be­anstandete Konfi­guration wird nach ihrem Risiko­grad bewertet, zudem erhält der Benutzer An­leitungen, wie er sein System sicherer machen kann.

Intelligente Zutritts­kontrolle braucht weniger Strom

Eine sorg­fältige Zutritts­kontrolle gehört zu den grund­legenden Pflichten im Daten­schutz. Die PCS System­technik GmbH stellt auf der dies­jährigen CeBIT (Halle 5, Stand A16) ihren neuen Zutritts­manager in 19-Zoll-Technik vor, der auch ohne Netz­werk­anbindung die ange­schlos­senen Identi­fikations­leser, Türen, Schranken und Dreh­sperren kontrol­liert: Der neue Intus ACM80e zieht dabei deutlich weniger Energie als das Vorgänger­modell – durch den Ein­satz von Ring­kern­trans­formatoren und den Weg­fall heißer Längs­regler und Brücken­gleich­richter konnten die Entwickler von PCS die Leistungs­aufnahme um ganze 65 % reduzieren. Die Wärme­abgabe der Rack-Version sank damit von 155 BTU pro Stunde auf 99 BTU.

Für Forschungs­projekte gibt es eine Erfolgsformel

Erfolg ist kein Geheimnis. Was Erfolg aus­macht, kann man sogar ziemlich präzise formu­lieren, genauer gesagt: Klaus Peter Friebe kann das. Er stand in den 70er und 80er Jahren als Verant­wort­licher für die wichtig­sten Förder­programme des Bundes zur Ent­wicklung und An­wendung der Mikro­elektronik oft genug vor der prak­tischen Frage, die Erfolgs­aussichten einzelner Projekte zu be­urteilen. Die Erfolgs­formel, die er dabei er­arbeitete, doku­mentiert der DCO-Report Februar 2017.

Die ESA gewährt freien Zugang zu ihren Daten

Die European Space Agency (ESA) hat an­gekündigt, ihre Bilder, Videos und Daten zu­künftig soweit möglich unter einer freien Lizenz zu ver­öffent­lichen. Auf diese Weise will die von 22 euro­päischen Staaten finan­zierte Organi­sation ihre Forschungs­ergebnisse den Bürgern ein­facher zu Ver­fügung stellen. Bereits während der Kometen­mission Rosetta hatte sie die Fotos der Sonde frei zugänglich gemacht, nun folgt der nächste Schritt

GitHub stellt Ratgeber für Open-Source-Projekte zur Diskussion

Die Online-Versions­verwaltung GitHub hat eine Reihe von kosten­losen Rat­gebern rund um Open-Source-Projekte veröffent­licht. In ins­gesamt zehn englisch­sprachigen Online-Dokumenten werden Themen wie das Vor­gehen bei der Mit­arbeit an einem Vor­haben oder der Start eines eigenen Projekts, rechtliche Fragen, Möglich­keiten zum Geld­verdienen mit Open Source oder auch die Erfolgs­messung behandelt.

Komplettservice kombiniert Speditions- und Lagerdienste

Für Betriebs­verlegungen und Um­züge bietet die DMG AG in wichtigen Ballungs­gebieten Deutsch­lands eine Komplett­lösung an, für die sie sich mit rund 30 Speditions­partnern zusammen­getan hat: Die Profis über­nehmen die Ver­packung (das eigent­liche Kern­geschäft des An­bieters aus dem hessischen Flörs­heim am Main) den Trans­port und be­sorgen sogar die Zwischenlagerung.

Gastbeiträge

Wann Kunden Billiges links liegen lassen

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Schnäppchen und Rabatte sind keine gute Lösung. Preis­dumping ist nur ein Aus­druck von Ideen­losigkeit und mangel­hafter Be­schäfti­gung mit dem, was die Kunden wirk­lich bewegt, sagt Anne M. Schüller. Dabei gibt es fünf Wege, wie man der Rabatt­falle ent­kommt: vier normale und einen ganz besonderen.

Wie Firmen mit Warm­wasser aus dem Server heizen

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Die Digitali­sierung aller Wirt­schafts- und Gesell­schafts­bereiche führt zu einem stetig steigenden Bedarf an Rechen­leistung, und in den Data Centern ballt sich die CPU-Power auf immer engerem Raum. Die gängigen Luft­kühler stoßen bereits jetzt an ihre Grenzen. Dabei ließe sich die Ab­wärme ganz gut nutzen.

Wie erklärungs­bedürftige Güter auf der Messe wirken

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Eines haben ein Cloud-Service und eine maß­gefertigte Rein­raum­anlage für die Halb­leiter­produktion gemein­sam: Beide lassen sich schwer herzeigen. Auf Messen wie der CeBIT ist das für viele Industrie- und Techno­logie­branchen regel­mäßig ein Problem. Dann muss das Stand­personal in die Bresche springen.

Wie Insolvenz­­factoring aus der Krise helfen kann

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Factoring ist mittler­weile gut etabliert: Unter­nehmen ver­kaufen ihre offenen Forderungen und ge­winnen dadurch Liquidi­tät. Jetzt gibt es ein solches Modell auch für Firmen in der Krise. Insolvenz­factoring heißt das System, das im Not­fall schnell wieder etwas Handlungs­spielraum gewinnen kann.

Wie schnell Flash-Speicher mit NVMe arbeitet

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Während die Rechen­zentren auf All-Flash-Arrays um­stellen, um immer mehr Daten immer schneller bereit­zustellen, etablie­ren sich für die neuen Speicher­systeme auch neue Schnitt­stellen. NVMe hat bei jüngeren Pro­dukten SAS bereits abgelöst. In jedem Fall sollte eine Neu­anschaffung Upgrade-fähig sein.

Wie das Internet der Dinge an seine Daten kommt

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Dass Start-ups die Stars der Digi­tali­sierung sind, ist kein Zufall. Alle anderen Unter­nehmen beginnen aber nicht am ersten Schöpfungs­tag, sondern müssen ihre bestehenden Pro­duktions­anlagen, Maschinen und Verteiler­punkte ins Firmen­netz holen. Für sie geht es darum, recht­zeitig Con­nectivity nachzurüsten.