Der deutsche Buchmarkt verzeichnet Umsatzplus

Erstmals seit vier Jahren verzeichnet die vorwiegend mittelständische deutsche Buchbranche wieder ein nennenswertes Umsatzplus von 0,9 Prozent. Buchhändler, Verleger und Grosso machten im vergangenen Jahr rund 9,2 Milliarden Euro Umsatz. Auch für 2006 deutet alles auf einen Anstieg hin. »Der Aufschwung zeichnete sich schon 2004 ab«, so Claudia Paul, Pressesprecherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels im Gespräch mit dem Newsdienst Pressetext.de. »Wir hatten einen sehr guten Bücherherbst. Außerdem gibt es momentan viele Fernsehsendungen in denen Bücher präsentiert werden«.

Der Versandbuchhandel (⇒ Wikipedia) wuchs mit 13,7 Prozent am stärksten, und liegt damit bei 1,03 Milliarden Euro. Verantwortlich für diesen Boom ist das Online-Geschäft, dessen Umsatz um ein Viertel auf 633 Millionen Euro gestiegen ist. Nach einer sprunghaften Steigerungen vor einigen Jahren flacht sich die Wachstumskurve allerdings langsam ab. "Wir rechnen damit, dass sich der Verkauf über das Internet bei 10 bis 15 Prozent des Gesamtverkaufs einpendeln wird", meint Paul. Derzeit ist der Versand aber noch weit davon entfernt, denn der größte Absatzkanal von Büchern ist immer noch der traditionelle Sortimentsbuchhandel (⇒ Wikipedia). Dieser verzeichnet zwar einen leichten Rückgang von 0,9 Prozent, liegt aber damit immer noch bei 5,02 Milliarden Euro Umsatz. (ml) ENGLISH

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