Weltwasserstoffkonferenz
Rahmenbedingungen für Wasserstoffenergie Weltspitze

WHEC 2010
WHEC 2010

Bis zum Jahr 2030 sollen 50 % der Elektrizität in Deutschland aus erneuerbaren Quellen stammen. Davon muss ein großer Teil mobil verfügbar sein. Zudem schwankt die Leistung erneuerbarer Ener­gie­quel­len stark. Beides verlangt nach leistungsfähigen Batterie-, Was­ser­stoff- und Brennstoffzellen sowie intelligenten Stromzählern und Netzen. Die brandneue Publikation Germany: Lead Market for Energy Storage & Fuel Cell Systems der Germany Trade & Invest zeigt nun: Die Bedingungen für die entsprechende Forschung in Deutsch­land sind Weltspitze.

Unternehmen können von einer koordinierten Unterstützung für Forschung & Entwicklung, von Pilotprogrammen, einem exportorientierten Markt sowie langjähriger Industriekenntnis in diesem Segment profitieren.

Deshalb finden mehr als 70 % der europäischen Demonstrationsprojekte im Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellen in Deutschland statt. Damit hat die Bundesrepublik die Führungsrolle bei der Kommerzialisierung dieser Technologie übernommen. Rund 350 Unternehmen und Einrichtungen sind in Deutschland aktuell in dieser Industrie aktiv. Die Hälfte des Umsatzes in der Brennstoffzellenindustrie wird durch Exporte erzielt. Keine Frage: Für Unternehmen, die diesen sich stark entwickelnden Markt erschließen wollen, ist Deutschland der ideale Standort, um von hier aus Europa zu bedienen.

Die Publikation von Germany Trade & Invest zeigt, dass zahlreiche Industrie- und Wirtschaftssektoren in Deutschland von dem bevorstehenden Technologieschub profitieren werden. In der Publikation sind rund 50 am Standort Deutschland tätige Firmen und Institutionen mit Beiträgen vertreten, darunter auch die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW), die im Auftrag der Bundesregierung Marktvorbereitungsprogramme für Produkte und Anwendungen aus dem Technologiefeld Wasserstoff, Brennstoffzelle und batterieelektrische Antriebe koordiniert und steuert.

Im Zeitraum von 2008 bis 2011 wird die Forschung im Bereich Energietechnologie mit 2,2 Milliarden Euro gefördert. Weiterhin zielt die Initiative H2 Mobility darauf, bis 2015 eine umfassende bundesweite Infrastruktur für die Betankung mit Wasserstoff bereitzustellen. Einrichtungen des Bundes und der Bundesländer haben außerdem Programme gestartet, die das gesamte Industriespektrum – von Forschung und Entwicklung bis hin zu Markttests – fördern sollen.

Die Publikation Germany: Lead Market for Energy Storage & Fuel Cell Systems wird von der Germany Trade & Invest auf der diesjährigen Weltwasserstoffkonferenz (World Hydrogen Energy Conference, WHEC) vorgestellt, die derzeit in Essen stattfindet und am 21. Mai endet.

(Germany Trade & Invest/ml)