Fachkräftemangel

Handwerk will Bedarfslücke mit mehr Ausbildung und Qualifizierung schließen

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Das deutsche Handwerk hofft, mit mehr Ausbildung und Qualifizierung dem Fachkräftemangel abhelfen zu können. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat deshalb eine Broschüre ausgearbeitet, in der alle für Handwerksbetriebe interessanten Aktivitäten und Initiativen im Bereich Aus- und Fortbildung aufgeführt sind. Die Autoren der Broschüre ziehen darüber hinaus eine Zwischenbilanz des Ausbildungspakts. Da die Ausbildungsbereitschaft und der Ausbildungserfolg mit der Motivation der Auszubildenden stehen und fallen, sind besonders viele der gegenwärtigen Anstrengungen der Verbesserung der Berufsorientierung gewidmet.

So arbeiten die Handwerksorganisationen und Betriebe vielerorts im Netzwerk SCHULEWirtschaft eng zusammen, um regelmäßig Schulbesuche, Workshops in Bildungszentren und Betriebserkundungen für Lehrer und Schüler anbieten zu können.

Die aktuelle Steigerung der Anzahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge ist nach Meinung der Kammern und Verbände nicht zuletzt der zielgruppengenauen Werbung für Karrierewege im Handwerk zu verdanken. So werden leistungsschwächere Schüler anders zur Ausbildung motiviert, als Abiturienten, Mädchen anders als Jungen, Jugendliche mit Migrationshintergrund anders als solche ohne.

Auch das Ausbildungsengagement der Betriebe ist gestiegen: Derzeit melden die Kammern ein Plus von knapp 7 % bei den neu eingeworbenen Ausbildungsbetrieben und von knapp 8 % bei den neu eingeworbenen Ausbildungsplätzen.

Die Broschüre Das Handwerk setzt Ausbildungs- und Qualifizierungsinitiativen gegen Fachkräftemangel steht per Download kostenfrei im Internet bereit.

(ZDH / ml)

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