Friedrich Naumann Stiftung
Baden-Württemberg bietet Wirtschaft bestes Klima

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Wie schon die letzten Jahre veröffentlichte das Liberale Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit auch 2011 im Dezember wieder eine aktuelle Version seiner Studie Wirtschaftliche Freiheit in den deutschen Bundesländern. Im darin enthaltenen Ranking der Bundesländer unter dem Aspekt der wirtschaftlichen Freiheit siegte dieses Mal Baden-Württemberg vor Bayern. Schlusslicht ist erneut Berlin. Das Ranking basiert allerdings mangels aktuellerer Statistikdaten nicht auf Wirtschaftsdaten des Jahres 2011, sondern auf Daten des Jahres 2009.

Im Ranking der Studie belegt Baden-Württemberg den ersten Platz, gefolgt von Bayern (Platz 2). Im Vorjahr hatten beide Länder bei der Bewertung ihrer wirtschaftlichen Freiheit noch dieselbe Punktzahl erreicht. Berlin bildet wie schon in den Vorjahren das Schlusslicht. Hessen (5) und Hamburg (8) haben sich um je einen Punkt verbessert, Niedersachsen (6) und Nordrhein-Westfalen (9) um je einen verschlechtert. Von den neuen Bundesländern schneidet Thüringen (11) am besten, von den alten Bremen (10) am schlechtesten ab.

Der Studie liegen die Daten von 2009 zugrunde, dem zweiten Jahr, in dem die internationale Finanzmarktkrise die Schlagzeilen beherrschte. Laut Dr. Detmar Doering, Leiter des Liberalen Instituts, weist der Index eindeutig nach, „dass die Zunahme von wirtschaftlicher Freiheit mit einer Zunahme von Wachstum einhergeht. Im Übrigen zeichnen sich die wirtschaftlich freieren Länder grundsätzlich durch ein höheres Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und eine niedrigere Arbeitslosigkeitsrate aus.“ Sein Fazit: „Mehr Freiheit lohnt sich also.“

Die Studie Wirtschaftliche Freiheit in den deutschen Bundesländern 2011 steht per Download kostenfrei im Internet bereit. (Quelle: Liberales Institut/ml)

Kommentar der Redaktion: Das diesjährige Ranking ist nicht nur deshalb von eher historischem Wert, weil es auf Daten mitten aus der Wirtschaftskrise aufbaut. Auch der Blick auf den ersten Platz ist mehr Geschichtsbetrachtung denn aktuelle Bestandsaufnahme, da nach dem letzten noch ausgewerteten Jahr 2009 im März 2011 in Baden-Württemberg ein Regierungswechsel stattfand, der ganz wesentlich unter dem Vorzeichen einer neuen Wirtschaftspolitik stand und deshalb bereits 2011 Konsequenzen für das wirtschaftliche Klima hatte.