Universität des Saarlandes
XML3D ermöglicht räumliche Produktpräsentationen

XML3D
Als HTML-Er­wei­te­rung fügt sich XML3D naht­los in die ge­wohn­te Web­program­mierung

Forscher des Intel Visual Computing Institutes der Universität des Saarlandes präsentieren auf dem CeBIT-Stand der Uni (Halle 26, Stand F34) die neue HTML-Erweiterung XML3D. „Mit XML3D kann man dreidimensionale Inhalte auf solch einfache Weise in Webseiten einbetten, wie es bisher nur mit Videoclips der Internet-Plattform YouTube möglich ist“, sagt Forscher Philipp Slusallek.

Nach Angaben der Wissenschaftler macht XML3D dies möglich, indem es dem aktuellen HTML-Standard HTML5 die nötigen Elemente hinzufügt, um in der Webseite neben Texten, Bildern und Videos auch 3D-Objekte beschreiben zu können. „Alle 3D-Komponenten sind somit Teil des HTML-Codes, der die Webseite definiert, und Web-Entwickler können daher mit gewohnten Programmiermethoden neuartige 3D-Inhalte schaffen“, so Slusallek. Online-Shops können auf diese Weise relativ einfach eine Rundum-Produktpräsentation im Web bereitstellen. (Quelle: Intel Visual Computing Institute/sp)