Deutscher Anwaltspiegel
Sonderausgabe widmet sich neuen Entwicklungen im Steuerrecht für Unternehmen

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Das Steuerrecht für Unternehmen und Unternehmer ist höchst kompliziert und ändert sich laufend, so dass sich selbst Steuerberater und Wirtschaftsan­wälte schwer tun, ständig den Überblick zu behalten. Dabei können Unternehmen, anders als Privatleute, einmal getroffene Entscheidungen bei veränderten steuerlichen Rahmenbedingungen nicht einfach von heute auf morgen korrigieren. Die internationale Wirtschaftskanzlei SJ Berwin legt deshalb eine Übersicht über aktuelle Entwicklungen und Diskurse im Steuer- und Wirtschaftsrecht vor.

Erschienen ist die Analyse als Sonderausgabe der Publikationsreihe Deutscher Anwaltspiegel, die vom Fachverlag German Law Publishers und dem F.A.Z.-Institut herausgegeben wird (wir berichteten bereits darüber). Mit dieser dritten Spezialausgabe des Deutschen AnwaltSpiegels informiert die Wirtschaftskanzlei SJ Berwin über die „aktuellen steuerlichen und juristischen Entwicklungen bei der Beratung von vermögenden Privatpersonen, Unternehmerpersönlichkeiten, Familienunternehmen und deren Gesellschaftern.“

Inhalt

  • Autor Pawel Blusz setzt sich mit dem Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim BMF zur Abschaffung von erbschaftsteuerlichen Begünstigungen auseinander.
  • Dr. Ulf Gibhardt beantwortet Zweifels- und Auslegungsfragen der neuen Erbschaftsteuer-Richtlinien.
  • Die Autoren Prof. Dr. Andreas Söffing und Pawel Blusz beseitigen unnötige Sorgen in Bezug auf die Nachfolgeplanung in Familienbetrieben.
  • Matthias Full warnt vor unbemerkten Steuerschulden als Folge einer Betriebsaufspaltung börsennotierter Kapitalgesellschaften.
  • Karsten Seidel kommentiert den BFH-Beschluss zur Doppelbelastung mit Einkommensteuer und Schenkungsteuer.
  • Pawel Blusz rät zur Stiftung als Zwischenlösung für die erbschaftsteuerliche Betriebsvermögensbegünstigung, wenn der Erbfall zur „Unzeit“ eintritt.
  • Dr. Jan F. Bron doziert über die Folgen eines EuGH-Urteils zu vermögensverwaltenden Kapitalgesellschaften (§ 8b Abs. 7 KStG und zur Luxemburger SPF).
  • Dr. Michael Kreft und Carolin Gottschling widmen sich dem heiklen Thema des Steuerabkommens zwischen Deutschland und der Schweiz.
  • Dr. Hilger von Livonius und Dr. Philipp Riedl nehmen die neuen Rahmenbedingungen für die Platzierung von Anteilen an geschlossenen Fonds unter die Lupe.
  • Die beiden Autoren Dietmar Schunk und Rafael Morón Zirfas beschäftigen sich mit der Komplexität der Anlageklassen und ihrer Bedeutung für große Familienvermögen.
  • Dr. Christoph Ludwig und Thomas Unger erörtern steuerliche Aspekte bei nationalen und internationalen Private-Equity-Fonds.

Wie der Blick auf die Beiträge zeigt, ist das dritte Sonderheft des Deutschen Anwaltspiegels nicht nur für Rechtsanwälte und Steuerberater von Interesse, sondern auch für deren Klientel, also mittelständische Unternehmer, Gesellschafter, potenzielle Erben und Nachfolger. Ein Blick in die Sonderausgabe Spezial Private Clients (3. Ausgabe) lohnt sich also allemal, zudem sie per Download kostenfrei im Internet bereit steht. Auch die älteren Sonderausgaben Private Clients 1 und 2 sowie Immobilienkapitalmarkt 2011 sind hier noch kostenfrei online erhältlich. (Quelle: German Law Publishers/ml)