GGC-Lab
IT2Green untersucht kommunale Cloud-Projekte

Bundesminister Rösler bei IT2Green © Christoph Schmale
Bundesminister Rösler bei IT2Green

Das Technologieprogramm IT2Green des Bundesinnenministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zeigte auf der CeBIT Projekte für eine energieeffiziente Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). Mit dabei war das GGC-Lab, das eine Live-Migration von Diensten zwischen zwei Rechenzentren demonstrierte – immer dorthin, wo die Datenverarbeitung momentan am effizientesten ist.

In der Projektsimulation präsentierte das GGC-Lab anhand einer Deutschlandkarte alle beteiligten Rechenzentren der Landes- und Kommunalverwaltung und deren unterschiedliche Temperaturniveaus. Sobald die Temperatur eines Zentrums steigt, rötet sich dessen Umfeld auf der Karte. Per Klick in das jeweilige Rechenzentrum öffnet sich sie Cloud-Software und zeigt unter anderem Umgebungstemperatur, IT-Auslastung, Kühlleistung, Standort und Stromkosten des Rechenzentrums.

Ausgehend von diesen Informationen lässt sich ein Teil der Rechenleistung in andere Teilclouds verlegen. Dank der daraufhin optimierten Auslastung können die Zentren energieeffizienter und kostengünstiger arbeiten.

Weitere behandelte Themen des Gemeinschaftsstand des BMWi waren unter anderem Energieeffizienz am Arbeitsplatz, energiesparende Mobilfunk-Hardware, Optimierungen für die IKT-Lieferkette oder automatische Steuerung von elektrischen Geräten. Zu den Ausstellern zählten neben dem GGC Lab auch Adaptive Sense, ComGreen, DESI, GreenPAD, IntelliSpektrum und pinta.(Quelle/ff)