Rechenzentren und Infrastruktur
Die jüngste Heise-RZ-Bei­lage sichtet Ver­kabelungs­systeme

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Zur ersten iX 2019 ist die letzte RZ-Bei­lage 2018 er­schie­nen. Den Schwer­punkt bilden dies­mal Kom­plett­systeme für die Ver­kabe­lung. Doris Pie­pen­brink gibt hier­zu einen guten Lösungs­über­blick. Die kom­plette Bei­lage steht jetzt frei zu­gäng­lich als PDF im Presse­zentrum des MittelstandsWiki.

Außerdem bringt diese Ausgabe eine Menge Anwenderbeispiele. Das beginnt gleich mit dem ersten Seitenstück zur Titelstory, dem Beitrag von Simon Federle über das für 40 GBit/s gerüstet, aber abwärtskompatible EasyLan-Cat-8.1-System: Das Klinikum Weiden in der Oberpfalz hat diese Leitungen und Module bereits im Einsatz. Unmittelbar praxisbezogen ist auch der Beitrag von Michael Nicolai (Rittal). Er sagt, was Edge-Datacenter in der Industrie 4.0 (z.B. bei thyssenkrupp Steel) aushalten müssen (Edge Computing war Schwerpunkt der vorigen RZ-Beilage 3/2018). Gerhard Sundt aus dem Beirat der Data Center Group geht noch einen Schritt weiter und skizziert die nächste Zukunft des RZ-Baubranche. Zum einen müssen die Anwenderunternehmen noch einmal Geld in die Hand nehmen, um die Rechenkapazität ins Feld zu verlagern, zum anderen werden bei solchen Projekten die laufenden Energiekosten und die Zugriffsgeschwindigkeit an Bedeutung gewinnen.

Ein weiteres Anwenderbeispiel hat Thomas Große Osterhues (Beta Systems DCI) in petto. Bei ihm geht es die Fehlersuche auf IBM-Großrechnern und um die Arbeit mit Operlog, Schauplatz ist die Credit Suisse Group, die mittlerweile Operlog Tools einsetzt. Schnitt und Wechsel zum IVZ (Informations-Verarbeitungs-Zentrum) von ARD und ZDF. Dort hat man eine gründliche IT-Dokumentation aufgesetzt und dazu eine CMDB (Configuration Management Database) aufgebaut. Was das bringt und wie man dabei am besten vorgeht, setzt Stephan Kraus (it-novum) auseinander.

Karl im Brahm (Avaloq) und Dr. Primoz Perc (zeb) haben sich zusammengetan, um darzulegen, was Banking as a Service bedeuten könnte, konkret: welche Outsourcing-Modelle sich als strategische Optionen für Banken und Vermögensverwalter anbieten. Ihre Kernthese lautet, dass „letztlich die Antwort auf die Notwendigkeit der Automatisierung und Digitalisierung weniger in der Technologie selbst als in der geeigneten Business-Strategie“ besteht. Dirk Erdmann (Colt) erklärt, was optische Layer-1-Verschlüsselung leistet, warum Datensicherheit auf dem Netzwerkpfad notwendig ist und inwiefern die Performance davon profitiert.

Ein Highlight zum Schluss: Axel Oppermann berichtet von der re:Invent 2018 in Las Vegas. Eigentlich ist es erstaunlich, wie spät Amazon mit so etwas wie AWS Outposts herausgerückt ist – andere Enterprise-Cloud-Anbieter beschwören schon seit Jahren, wie wichtig es für Unternehmen ist, dass sie on premises und in der Cloud 1:1 dieselben Anwendungen laufen lassen können. Parallel zu diesem Report widmet sich Roland Stritt (Rubrik) genau diesem Problem: wie man seine Daten über Multiclouds und Hybrid Clouds hinweg im Griff behält. CDM (Cloud Data Management) ist das Stichwort hierzu.