Nuance-Whitepaper
Zu New Work gehört flexible Spracherkennung

© Nuance Communications Germany GmbH

Nuance hat ein neues White­paper herausgebracht: „Neue Arbeits­weisen dank cloud­basierter Sprach­erkennung“. Autor ist der IT-Fach­journalist Dr. Thomas Hafen. Er greift auf das Modell der New Work Charta des Psycho­logen Markus Väth zurück und kon­zentriert sich auf die Aspekte Kom­muni­kation, Collabo­ration und Produktivität.

Dabei geht es zunächst um nichts anderes als um moderne Arbeits­mittel, die orts­ungebundene Arbeits­weisen erst ermög­lichen und die Menschen außer­dem von Routine­aufgaben ent­lasten – dieser Aspekt kommt übrigens auch den Kollegen im Büro zugute. Aus dieser Per­spektive ist eine moderne Sprach­erkennung aus der Cloud

  1. cool und macht das Unter­nehmen attraktiv.„Gerade die jüngeren Mit­arbeiter erwarten das inzwischen in einem modernen Spital“, sagt Prof. Jens Eckstein vom Universitäts­spital Basel.
  2. werden die Dokumente durch die Digi­talisierung ja nicht weniger – im Gegenteil, an Dokumentations­pflichten herrscht quer durch die Branchen kein Mangel. Hier kann eine Sprach­erkennung die Mitarbeiter spür­bar entlasten und dabei Produktivität und Effizienz steigern.
  3. macht speziell eine cloud­basierte Sprach­erkennung die Mit­arbeiter erst orts­unabhängig, egal ob sie in Coworking Spaces, im Home­office, unterwegs oder im klassischen Büro arbeiten.

Wie das konkret funktioniert und wo die branchen­spezifischen Vorteile liegen, geht das Whitepaper an einer Reihe von Szenarien mit Real­beispielen durch:

Im Gesundheitswesen sind die umfang­reichen Dokumentations­pflichten eine anerkannte Plage, für die Ärzte in Kliniken durch­schnittlich 44 % ihrer Zeit vertun. Wenn sie dagegen direkt bei der Visite die medizinische Dokumentation ein­sprechen und erfassen lassen, ist das nicht nur kosten­effizienter, sondern spart eine Menge Zeit. Und die Informationen stehen praktisch sofort zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung. „Die sofortige Verschrift­lichung reduziert außerdem die Gefahr von Fehlern, Erinnerungs­lücken oder Ver­wechslungen.“ Als Beispiele nennt Hafen neben dem bereits erwähnten Baseler Spital das Universitäts­klinikum Mannheim mit Dragon Medical; die Kranken­haus­referenzen von Nuance gäben aber noch eine ganze Menge mehr her, u.a. die Berliner Charité.

Das Dokumentations­pflichten­stichwort von Finanz­dienst­leistern, Banken und Ver­sicherungen heißt MiFID II. Diese Branche profitiert vor allem durch die Geschwindig­keit der digitalen Sprach­erfassung. Die National-Bank in Essen z.B. ist mit Dragon Professional Anywhere dreimal schneller als mit der Tastatur­eingabe geworden, bei einer Fehlerrate von gerade einmal 1 %.

In Rechtsanwaltskanzleien wiederum geht so gut wie nichts ohne Schrift­form. Allerdings sind gute Rechts­anwalts­fach­angestellte selten, weshalb Schrift­sätze immer öfter an Schreib­büros ausgelagert werden, was allerdings Risiken in puncto Rechts­sicherheit und Vertraulich­keit birgt, außerdem teuer und zeit­aufwendig ist. Die direkte Sprach­erkennung ist hier deutlich im Vorteil, letztlich auch deshalb, weil man als Jurist die Angelegen­heit nach Diktat erledigt hat und sich gedank­lich wieder neuen Fällen zuwenden kann.

Selbst in der öffentlichen Verwaltung hat sich, speziell seit Covid-19, das Tempo des digitalen Wandels deutlich gesteigert. Ein zentrales Einsatz­feld ist hier die Anruf­annahme: „Mithilfe von Sprach­erkennung und einer auto­matisierten Kommunikations­lenkung lassen sich nach Unter­suchungen von Nuance 54 % der Anrufe direkt erledigen, ohne dass ein menschlicher Eingriff nötig wäre“, notiert das White­paper. Auch andere Szenarien ver­sprechen deutliche Vorteile, etwa wenn Inspektoren und andere Außen­dienst­kräfte ihre Berichte und Protokolle direkt in ein mobiles Diktier­gerät sprechen. An den Gerichten wiederum gilt im Prinzip dieselbe Logik wie für die Anwaltskanzleien.

Nicht zu vergessen ist schließlich auch das Moment der Inklusion: Spracherkennungs­software kann eine wesentliche Hilfe für behinderte Mitarbeiter sein, ja ihnen ein Erwerbs­leben überhaupt erst ermöglichen.

Mit einer Vorteilsübersicht, einer New-Work-Check­liste und einem Glossar schließt dieses White­paper; es ist allen anzuraten, die Sprach­erkennung bislang nur von lustigen Siri-Miss­verständnis­sen her kennen. Tatsächlich hat sich techno­logisch auf diesem Gebiet enorm viel getan. Das New-Work-White­paper gibt es bei Nuance gegen Angabe der Kontakt­daten kosten­frei als PDF zum Download.