Druckmessung
Das Prüfprotokoll geht direkt ins Esders-Portal

© Esders GmbH

Smart Cities stellen derzeit auf Versorgungs­netze mit digitalen Zählern um, die den Ver­brauch auto­matisch an den Ver­sorger melden. Dasselbe IoT-Prinzip gibt es nun auch für die Hand­werks­betriebe, die für die Gas- und Wasser­wirtschaft Leitungen ver­legen und ihre Druck­prüfungen pro­to­kol­lieren müssen.

Esders Connect heißt das System, das die Esders GmbH aus Haselünne im Ems­land als Kom­bi­nation von Online-Portal und App aufgesetzt hat: Im ele­gantesten Fall – nämlich bei der Druck­messung mit dem LTE-fähigen smart memo – ist sogar nicht einmal die App notwendig: Das Mess­gerät mit LTE-GPS-Modul überträgt die Daten selbst­ständig und ver­schlüsselt an die digitale Platt­form, wo sie über den Browser abrufbar und über­sichtlich zur weiteren Ver­arbeitung bereit­stehen. Der genaue Prüf­standort wird dabei eben­falls über­tragen, sodass er sich in der Karten­ansicht des Portals sicher und präzise zu­ordnen lässt. Eine kosten­freie Registrie­rung genügt – abge­rechnet wird bei Esders Connect nach Mess­übertragung, wie Bernhard Esders, in der Geschäfts­führung zu­ständig für FuE, erklärt:

„Kosten entstehen ausschließlich für den Versand der Messungen. Beim Kauf unseres smart memo Geräts mit LTE-Funktion sind allerdings schon 100 Messungen kostenfrei enthalten.“

Das Mehrbereichs­gasmessgerät OLLI und das GasTest delta3 bringen noch kein eigenes LTE-Modul mit, weshalb die Daten hier den Weg per Blue­tooth aufs Mobil­gerät und von dort per Android-App ans Esders-Portal nehmen. Zusätzlich gibt es die Möglich­keit, die Prüf­protokolle als PDF-Anhang per E-Mail an bis zu drei E-Mail-Adressen zu versenden. Wie Esders betont, ist das papier­lose Ver­fahren rechts- und daten­schutzkonform – möglich ist die elektronische Archi­vierung der Prüf­bescheinigungen über­haupt erst seit der BetrSichV-Novellierung 2015.

Ob mir oder ohne App – beide Varianten haben den Vorteil, dass die Doku­mentation deutlich schneller, einfacher und letztlich weniger fehler­anfällig geschehen kann: In der gelungenen YouTube-Dar­stellung ist der flotte digitale Ablauf im Bild zu verfolgen, während als Kontrast dazu eine Stimme aus dem Off die mühsame Papier­dokumentation ausbuchstabiert.