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Heise-Beilage zeigt die Brüchigkeit moderner Lieferketten

© just 4 business GmbH – Heise Medien GmbH & Co. KG

Zur c’t 24/2021 ist Anfang November die regionale Themen­beilage „IT-Unter­nehmen stellen sich vor“ er­schienen, die den südlichen Teil Deutschlands mit den Postleitzahlenbereichen 6 bis 9 abdeckt. Im Presse­zentrum des Mittelstands­Wiki gibt es sie jetzt auch als PDF, frei zum Herunterladen.

Supply Chains sind ein elementares Strukturelement der meisten Unternehmen. Wenn es hier zu Problemen kommt, wird es schnell für alle Beteiligten ungemütlich. Lieferketten gibt es aber nicht nur dort, wo physische Produkte entstehen. In fast jedem Unternehmen sind Software und Infrastruktur im Einsatz, über die man selbst keine direkte Kontrolle hat, weil sie von Dritten in der Form einer Bibliothek, eines Services oder einer Plattform zur Verfügung gestellt werden. Am Beispiel der Angriffe über den IT-Dienstleister SolarWinds zeigt Dirk Bongard auf, wo das Gefahrenpotenzial liegt und welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen sollten, um dieser Bedrohung zu begegnen (Seite 10).

Dass eine umweltfreundliche Abkehr von fossilen Kraftstoffen nicht nur mit einem komplett neuen Fuhrpark aus Elektrofahrzeugen möglich ist, zeigt Friedrich List am Beispiel von Omnibussen. Er stellt auf Seite 4 die Erfahrungen aus mehreren Pilotprojekten vor, wo zum Teil auch ältere Dieselbusse durch eine Umrüstung mit Kraftstoff betrieben werden können, der aus Biogasanlagen stammt.

Eine mögliche Antwort auf die Herausforderungen der Digitalisierung ist die Abkehr vom Produktgeschäft und die Verlagerung auf das Anbieten von Lösungen und Services. Der Schwerpunktbeitrag ab Seite 12 zeigt beispielhaft, wie Bosch diese Transformation durch intelligente Vernetzung von Fahrzeugen mit den zuständigen Werkstätten geschafft hat.

Digitalisierungsdruck haben aber nicht nur die Unternehmen, sondern alle Bürger durch die Coronakrise erfahren. Als eine der Folgen davon haben digitale Zahlungslösungen seitdem einen spürbaren Aufwind bekommen. Friedrich List hat sich darum in der Branche der Fintechs umgesehen, die davon deutlich profitieren konnten. Er berichtet auf Seite 15, über innovative Produkte der etablierten Finanzunternehmen, zeigt welche interessanten Start-ups in diesem Bereich entstanden sind und stellt die Regionen vor, die beste Voraussetzungen für weitere Neugründungen aufweisen können.

Die Auswahl der richtigen Region ist auch für die persönliche Karriere wichtig. Die ist in einer Metropole wie Berlin, Hamburg oder München nur auf den ersten Blick leichter zu erreichen als anderswo. Denn es gibt viel kleine Kreisstädte und Landkreise, die ähnlich interessante Arbeitgeber zu bieten haben und bei den Faktoren Wohnkosten, Erholungswert und Verkehrsanbindung die Großstädte weit hinter sich lassen. Einige dieser Hidden Standort-Champions aus dem südlichen Deutschland stellt Mehmet Toprak vor (Seite 7).

Dass Innovationen auch auf kleinster Ebene stattfinden können zeigt die Themenseite 14 über Mikrosystemtechnik. Hier erfährt man, dass damit realisierte Sensoren und Aktoren im Mikro- und gar Nanoformat die letzte Marsmission ermöglicht haben, aber genauso im heimischen Modellbahnkeller vertreten sein können.

Auf der Kommunale 2021, der in Nürnberg abgehaltenen Fachmesse mit Kongress rund um Themen für Kreise, Städte und Gemeinden war Security eines der wichtigsten Themen. David Schahinian hat sich auf der Messe umgesehen und berichtet auf Seite 17 über die wichtigsten Trends und Produkte, die dabei helfen sollen, die IT in den Kommunen sicherer gegen Angriffe zu machen.