Themen für Unternehmen

Das neue MittelstandsWiki bringt auf den Punkt, was die meisten Branchen, Unternehmen und Kunden miteinander verbindet: Smarte Produkte, clevere Dienstleistungen und konstruktive Lösungen – intelligent vernetzt und nach oben offen. Digital zum Anfassen: So funktioniert der Mittelstand.

Wo das euro­päische Daten­schutz­recht ansetzt

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Die EU-Daten­schutz-Grund­verordnung (EU-DSGVO) soll die Digitali­sierung nicht bremsen, sondern eine Grund­lage dafür schaf­fen. Das deutsche Recht ist zwar schon nahe an den neuen Regelun­gen, aber auch hier muss man For­derungen wie der nach einem lücken­losen Herkunfts­nachweis von Daten erst gerecht werden.

Wer WLAN-Management aus der Cloud verkauft

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Während die Wireless-Netze immer aus­gefeilter werden, gerät die immer auf­wendigere Wartung zum ärger­lichen Kosten­punkt. Dagegen ent­werfen die Her­steller Management-Platt­formen in der Cloud, die eine ein­fache, zentrale Ver­waltung möglich machen. Dr. Harald Karcher hat fünf frühe Anbieter befragt.
IoT-Pakete der Telekom warnen, wenn Wartung ansteht

Die Deutsche Telekom hat neue IoT-Bundles für Unter­nehmen geschnürt. Die An­gebote er­gänzen die beiden bereits im Markt verfüg­baren IoT-Starter­pakete Cloud der Dinge und Predictive Main­tenance und kon­zentrieren sich auf voraus­schauende Wartung, indem sie Sensor­daten wie Tem­peratur, Luft­feuchtig­keit, Erschüt­terungen und Beschleu­nigung erfassen und die dazu­gehörige Analyse über­nehmen. Unter­nehmen können auf dieser Basis gezielt Service­fenster planen und teure Still­stands­zeiten vermeiden.

Die Telekom testet Federated Network Slicing für 5G

Ein inter­kontinentales 5G-Service­netz über Länder­grenzen hin­weg haben die Deutsche Telekom, Ericsson und der süd­korea­nische Anbieter SK Telecom erfolg­reich zu Test­zwecken auf­gesetzt, um die Mach­barkeit von Network Slices mit 5G zu demonstrie­ren. Der Testlauf fand im Bonner Labor der Deutschen Telekom und im BMW-Test­center auf der Insel Yeong­jongdo in Süd­korea statt.

Intelligenter Brandschutz sorgt für Ausfallsicherheit im Rechenzentrum

Auf der CeBIT 2017 zeigt die Wagner Group GmbH inno­vative Brand­schutz­lösungen für Rechen­zentren, darunter auch die Sauer­stoff­reduktions­technologie OxyReduct. Dieses vor­beugende System senkt den Sauer­stoff­gehalt im zu schützenden Bereich dauer­haft unter die Ent­zündungs­grenze der dort vor­herr­schenden Materia­lien, sodass ein Brand gar nicht erst ent­stehen kann. Der zur Sauer­stoff­reduktion be­nötigte Stick­stoff wird bedarfs­gerecht vor Ort aus der Um­gebungs­luft generiert.

Die erste offene E-Commerce-Plattform für B2B ist da

Das kali­fornische Unter­nehmen Oro hat mit OroCommerce eine E-Commerce-Lösung für den B2B-Handel vor­gestellt. Nach Angaben der Firma ist es das erste Open-Source-Produkt auf dem Markt. Die Features umfassen unter anderem eine Kunden­verwaltung, ein Manage­ment von Käufer-Verkäufer­beziehungen für mehrere Organi­sationen, kunden­gruppen­spezifische Preis­listen und Waren­kataloge sowie die Möglich­keit zum Defi­nieren auto­matisierter Geschäfts­prozesse für Kunden und Verkaufskanäle.

Neue Ready­NAS-Systeme richten sich am Bedarf im Mittel­stand aus

Der Netzwerk­ausrüster Net­gear hat sein NAS-Port­folio für kleine und mittlere Unter­nehmen er­weitert: Neu in der Ready­NAS-Produkt­familie sind die Serien RN420, RN520 und RN620. Die Ober­kante markiert jetzt die ReadyNAS 620, die ganz auf Per­formance aus­gelegt ist: mit Intel-Xeon-D-1521-Prozessor zwei­facher 10GbE-Kon­nektivi­tät und flotten Zugriffs­raten für 4K-Video­multi­streaming. Die Kapazität reicht bis zu 80 TByte (mit Er­weiterungs­gehäuse sogar bis 130 TByte). Die RN620 verträgt bis zu 120 An­wender und ist zum Bei­spiel für last­intensive Kreativ­studios gedacht.

Der Mittel­stand macht sein Online-Geschäft mit B2B

Eine Sonder­auswertung des KfW-Mittel­stands­panels 2016 zeigt, dass im E-Commerce für den deutschen Mittel­stand noch deut­lich mehr drin wäre: 2015 wurden nur 4 % der Jahres­umsätze über Online-Vertriebs­wege erzielt (153 Milliarden Euro), wobei ganze 84 % der mittel­ständischen Unter­nehmen bisher noch gar keinen Web­vertrieb nutzen. Zuletzt hatte DHL in einer eigenen Studie ein Wachs­tum des inter­nationalen Online-Geschäfts bis 2020 auf 900 Milliarden US$ prognostiziert.

T-Systems passt AppAgile für Azure-Hybrid-Clouds an

T-Systems macht seine AppAgile-Entwicklungs­plattform jetzt auch für Hybrid-Cloud-Architek­turen auf Basis von Micro­soft Azure verfüg­bar. Zum Ein­satz kommt bei diesem PaaS-Konzept (Plat­form as a Service) die Open­Shift Container Plat­form von Red Hat. T-Systems selbst fungiert als Cloud-Daten­treu­händer, ist also Be­treiber der Rechen­zentren, sodass selbst Micro­soft ohne Zu­stim­mung keinen Zu­griff auf die Daten hat.

Microsoft macht seine Graph Engine zu Open Source

Die Graph Engine von Microsoft, früher bekannt unter dem Namen Trinity, ist ein Forschungsprojekt zur In-Memory-Analyse von großen Datenmengen. Sie erlaubt eine grafische Darstellung der Daten, Abfragen werden über die integrierte Language-Integrated Knowledge Query (LIKQ) organisiert. Der technisch interessanteste Teil der Graph Engine ist jedoch ihr Speicherpool, mit dem sich der Arbeitsspeicher mehrerer Rechner in einem Cluster zu einem großen, global adressierbaren Adressraum zusammenfassen lässt, der dann Speicher-Cloud genannt wird.

Umwelt­freundliches LED-Licht gibt es zu mieten

Für Fertigungs­unter­nehmen, die ihre Beleuchtungs­systeme er­neuern müssen, bietet die Deutsche Licht­miete eine interes­sante Möglich­keit, Strom und Energie­kosten zu sparen: LED-Technik zum Mieten. Der Olden­burger Her­steller produ­ziert spar­same, umwelt­gerechte Industrie­beleuchtungs­anlagen und macht zu­gleich die Um­stellung finanzier­bar. Durch das Miet­modell bleiben die Investitions­kosten minimal, durch die LED-Technik sinken die laufenden Kosten, auch ein Groß­teil der mit einem solchen Pro­jekt ver­bundenen Risiken bleibt beim Anbieter.

Das Programm der Chemnitzer Linux-Tage ist online

Einen Monat vor Beginn der Chemnitzer Linux-Tage am 11. und 12. März 2017 haben die Veranstalter das Programm online gestellt. Das Motto lautet in diesem Jahr „Barrieren einreißen“ und steht auch als Überschrift über einer der Vortragsreihen. Die Redner beschäftigen sich in diesem Track mit verschiedenen Aspekten der Barrierefreiheit, aber auch mit Themen wie beispielsweise der Lokalisierung von Software oder der Ergonomie am Arbeitsplatz.

Gastbeiträge

Wie Firmen mit Warm­wasser aus dem Server heizen

© Cloud&Heat Technologies GmbH
Die Digitali­sierung aller Wirt­schafts- und Gesell­schafts­bereiche führt zu einem stetig steigenden Bedarf an Rechen­leistung, und in den Data Centern ballt sich die CPU-Power auf immer engerem Raum. Die gängigen Luft­kühler stoßen bereits jetzt an ihre Grenzen. Dabei ließe sich die Ab­wärme ganz gut nutzen.

Wie erklärungs­bedürftige Güter auf der Messe wirken

© seen0001 – Fotolia
Eines haben ein Cloud-Service und eine maß­gefertigte Rein­raum­anlage für die Halb­leiter­produktion gemein­sam: Beide lassen sich schwer herzeigen. Auf Messen wie der CeBIT ist das für viele Industrie- und Techno­logie­branchen regel­mäßig ein Problem. Dann muss das Stand­personal in die Bresche springen.

Wie Insolvenz­­factoring aus der Krise helfen kann

© gunnar3000 – Fotolia

Factoring ist mittler­weile gut etabliert: Unter­nehmen ver­kaufen ihre offenen Forderungen und ge­winnen dadurch Liquidi­tät. Jetzt gibt es ein solches Modell auch für Firmen in der Krise. Insolvenz­factoring heißt das System, das im Not­fall schnell wieder etwas Handlungs­spielraum gewinnen kann.

Wie schnell Flash-Speicher mit NVMe arbeitet

© Pure Storage, Inc.
Während die Rechen­zentren auf All-Flash-Arrays um­stellen, um immer mehr Daten immer schneller bereit­zustellen, etablie­ren sich für die neuen Speicher­systeme auch neue Schnitt­stellen. NVMe hat bei jüngeren Pro­dukten SAS bereits abgelöst. In jedem Fall sollte eine Neu­anschaffung Upgrade-fähig sein.

Wie das Internet der Dinge an seine Daten kommt

© devolo AG
Dass Start-ups die Stars der Digi­tali­sierung sind, ist kein Zufall. Alle anderen Unter­nehmen beginnen aber nicht am ersten Schöpfungs­tag, sondern müssen ihre bestehenden Pro­duktions­anlagen, Maschinen und Verteiler­punkte ins Firmen­netz holen. Für sie geht es darum, recht­zeitig Con­nectivity nachzurüsten.

Warum Rechen­­zentrums­­anbieter an den Polar­­kreis ziehen

© Fred Rollison Photography – Verne Global

Eine ganz­jährig relativ stabile Temperatur­differenz von fünf Grad zwischen RZ und Um­gebung ist per­fekt für ein direktes oder in­direktes Frei­kühl­system, das mit der Außen­luft arbeitet. Wer bei der Klimati­sierung auf große Geräte und Kom­pressoren ver­zichten kann, spart sauber Energiekosten.