Themen für Unternehmen

Das neue MittelstandsWiki bringt auf den Punkt, was die meisten Branchen, Unternehmen und Kunden miteinander verbindet: Smarte Produkte, clevere Dienstleistungen und konstruktive Lösungen – intelligent vernetzt und nach oben offen. Digital zum Anfassen: So funktioniert der Mittelstand.

Wo das euro­päische Daten­schutz­recht ansetzt

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Die EU-Daten­schutz-Grund­verordnung (EU-DSGVO) soll die Digitali­sierung nicht bremsen, sondern eine Grund­lage dafür schaf­fen. Das deutsche Recht ist zwar schon nahe an den neuen Regelun­gen, aber auch hier muss man For­derungen wie der nach einem lücken­losen Herkunfts­nachweis von Daten erst gerecht werden.

Wer WLAN-Management aus der Cloud verkauft

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Während die Wireless-Netze immer aus­gefeilter werden, gerät die immer auf­wendigere Wartung zum ärger­lichen Kosten­punkt. Dagegen ent­werfen die Her­steller Management-Platt­formen in der Cloud, die eine ein­fache, zentrale Ver­waltung möglich machen. Dr. Harald Karcher hat fünf frühe Anbieter befragt.
Für Forschungs­projekte gibt es eine Erfolgsformel

Erfolg ist kein Geheimnis. Was Erfolg aus­macht, kann man sogar ziemlich präzise formu­lieren, genauer gesagt: Klaus Peter Friebe kann das. Er stand in den 70er und 80er Jahren als Verant­wort­licher für die wichtig­sten Förder­programme des Bundes zur Ent­wicklung und An­wendung der Mikro­elektronik oft genug vor der prak­tischen Frage, die Erfolgs­aussichten einzelner Projekte zu be­urteilen. Die Erfolgs­formel, die er dabei er­arbeitete, doku­mentiert der DCO-Report Februar 2017.

Die ESA gewährt freien Zugang zu ihren Daten

Die European Space Agency (ESA) hat an­gekündigt, ihre Bilder, Videos und Daten zu­künftig soweit möglich unter einer freien Lizenz zu ver­öffent­lichen. Auf diese Weise will die von 22 euro­päischen Staaten finan­zierte Organi­sation ihre Forschungs­ergebnisse den Bürgern ein­facher zu Ver­fügung stellen. Bereits während der Kometen­mission Rosetta hatte sie die Fotos der Sonde frei zugänglich gemacht, nun folgt der nächste Schritt

GitHub stellt Ratgeber für Open-Source-Projekte zur Diskussion

Die Online-Versions­verwaltung GitHub hat eine Reihe von kosten­losen Rat­gebern rund um Open-Source-Projekte veröffent­licht. In ins­gesamt zehn englisch­sprachigen Online-Dokumenten werden Themen wie das Vor­gehen bei der Mit­arbeit an einem Vor­haben oder der Start eines eigenen Projekts, rechtliche Fragen, Möglich­keiten zum Geld­verdienen mit Open Source oder auch die Erfolgs­messung behandelt.

Komplettservice kombiniert Speditions- und Lagerdienste

Für Betriebs­verlegungen und Um­züge bietet die DMG AG in wichtigen Ballungs­gebieten Deutsch­lands eine Komplett­lösung an, für die sie sich mit rund 30 Speditions­partnern zusammen­getan hat: Die Profis über­nehmen die Ver­packung (das eigent­liche Kern­geschäft des An­bieters aus dem hessischen Flörs­heim am Main) den Trans­port und be­sorgen sogar die Zwischenlagerung.

IoT-Pakete der Telekom warnen, wenn Wartung ansteht

Die Deutsche Telekom hat neue IoT-Bundles für Unter­nehmen geschnürt. Die An­gebote er­gänzen die beiden bereits im Markt verfüg­baren IoT-Starter­pakete Cloud der Dinge und Predictive Main­tenance und kon­zentrieren sich auf voraus­schauende Wartung, indem sie Sensor­daten wie Tem­peratur, Luft­feuchtig­keit, Erschüt­terungen und Beschleu­nigung erfassen und die dazu­gehörige Analyse über­nehmen. Unter­nehmen können auf dieser Basis gezielt Service­fenster planen und teure Still­stands­zeiten vermeiden.

Die Telekom testet Federated Network Slicing für 5G

Ein inter­kontinentales 5G-Service­netz über Länder­grenzen hin­weg haben die Deutsche Telekom, Ericsson und der süd­korea­nische Anbieter SK Telecom erfolg­reich zu Test­zwecken auf­gesetzt, um die Mach­barkeit von Network Slices mit 5G zu demonstrie­ren. Der Testlauf fand im Bonner Labor der Deutschen Telekom und im BMW-Test­center auf der Insel Yeong­jongdo in Süd­korea statt.

Intelligenter Brand­schutz sorgt für Ausfall­sicherheit im Rechen­zentrum

Auf der CeBIT 2017 zeigt die Wagner Group GmbH inno­vative Brand­­schutz­­lösungen für Rechen­­zentren, darunter auch die Sauer­stoff­­reduktions­­technologie OxyReduct. Dieses vor­beugende System senkt den Sauer­stoff­gehalt im zu schützenden Bereich dauer­haft unter die Ent­zündungs­grenze der dort vor­herr­schenden Materia­lien, sodass ein Brand gar nicht erst ent­stehen kann. Der zur Sauer­stoff­reduktion be­nötigte Stick­stoff wird bedarfs­gerecht vor Ort aus der Um­gebungs­luft generiert.

Die erste offene E-Commerce-Plattform für B2B ist da

Das kali­fornische Unter­nehmen Oro hat mit OroCommerce eine E-Commerce-Lösung für den B2B-Handel vor­gestellt. Nach Angaben der Firma ist es das erste Open-Source-Produkt auf dem Markt. Die Features umfassen unter anderem eine Kunden­verwaltung, ein Manage­ment von Käufer-Verkäufer­beziehungen für mehrere Organi­sationen, kunden­gruppen­spezifische Preis­listen und Waren­kataloge sowie die Möglich­keit zum Defi­nieren auto­matisierter Geschäfts­prozesse für Kunden und Verkaufskanäle.

Neue Ready­NAS-Systeme richten sich am Bedarf im Mittel­stand aus

Der Netzwerk­ausrüster Net­gear hat sein NAS-Port­folio für kleine und mittlere Unter­nehmen er­weitert: Neu in der Ready­NAS-Produkt­familie sind die Serien RN420, RN520 und RN620. Die Ober­kante markiert jetzt die ReadyNAS 620, die ganz auf Per­formance aus­gelegt ist: mit Intel-Xeon-D-1521-Prozessor zwei­facher 10GbE-Kon­nektivi­tät und flotten Zugriffs­raten für 4K-Video­multi­streaming. Die Kapazität reicht bis zu 80 TByte (mit Er­weiterungs­gehäuse sogar bis 130 TByte). Die RN620 verträgt bis zu 120 An­wender und ist zum Bei­spiel für last­intensive Kreativ­studios gedacht.

Der Mittel­stand macht sein Online-Geschäft mit B2B

Eine Sonder­auswertung des KfW-Mittel­stands­panels 2016 zeigt, dass im E-Commerce für den deutschen Mittel­stand noch deut­lich mehr drin wäre: 2015 wurden nur 4 % der Jahres­umsätze über Online-Vertriebs­wege erzielt (153 Milliarden Euro), wobei ganze 84 % der mittel­ständischen Unter­nehmen bisher noch gar keinen Web­vertrieb nutzen. Zuletzt hatte DHL in einer eigenen Studie ein Wachs­tum des inter­nationalen Online-Geschäfts bis 2020 auf 900 Milliarden US$ prognostiziert.

Gastbeiträge

Wie Firmen mit Warm­wasser aus dem Server heizen

© Cloud&Heat Technologies GmbH
Die Digitali­sierung aller Wirt­schafts- und Gesell­schafts­bereiche führt zu einem stetig steigenden Bedarf an Rechen­leistung, und in den Data Centern ballt sich die CPU-Power auf immer engerem Raum. Die gängigen Luft­kühler stoßen bereits jetzt an ihre Grenzen. Dabei ließe sich die Ab­wärme ganz gut nutzen.

Wie erklärungs­bedürftige Güter auf der Messe wirken

© seen0001 – Fotolia
Eines haben ein Cloud-Service und eine maß­gefertigte Rein­raum­anlage für die Halb­leiter­produktion gemein­sam: Beide lassen sich schwer herzeigen. Auf Messen wie der CeBIT ist das für viele Industrie- und Techno­logie­branchen regel­mäßig ein Problem. Dann muss das Stand­personal in die Bresche springen.

Wie Insolvenz­­factoring aus der Krise helfen kann

© gunnar3000 – Fotolia

Factoring ist mittler­weile gut etabliert: Unter­nehmen ver­kaufen ihre offenen Forderungen und ge­winnen dadurch Liquidi­tät. Jetzt gibt es ein solches Modell auch für Firmen in der Krise. Insolvenz­factoring heißt das System, das im Not­fall schnell wieder etwas Handlungs­spielraum gewinnen kann.

Wie schnell Flash-Speicher mit NVMe arbeitet

© Pure Storage, Inc.
Während die Rechen­zentren auf All-Flash-Arrays um­stellen, um immer mehr Daten immer schneller bereit­zustellen, etablie­ren sich für die neuen Speicher­systeme auch neue Schnitt­stellen. NVMe hat bei jüngeren Pro­dukten SAS bereits abgelöst. In jedem Fall sollte eine Neu­anschaffung Upgrade-fähig sein.

Wie das Internet der Dinge an seine Daten kommt

© devolo AG
Dass Start-ups die Stars der Digi­tali­sierung sind, ist kein Zufall. Alle anderen Unter­nehmen beginnen aber nicht am ersten Schöpfungs­tag, sondern müssen ihre bestehenden Pro­duktions­anlagen, Maschinen und Verteiler­punkte ins Firmen­netz holen. Für sie geht es darum, recht­zeitig Con­nectivity nachzurüsten.

Warum Rechen­­zentrums­­anbieter an den Polar­­kreis ziehen

© Fred Rollison Photography – Verne Global

Eine ganz­jährig relativ stabile Temperatur­differenz von fünf Grad zwischen RZ und Um­gebung ist per­fekt für ein direktes oder in­direktes Frei­kühl­system, das mit der Außen­luft arbeitet. Wer bei der Klimati­sierung auf große Geräte und Kom­pressoren ver­zichten kann, spart sauber Energiekosten.