Themen für Unternehmen

Wo Maschinen in Maschinen einbrechen

© DARPA
Computer hacken sich in­zwischen gegen­seitig, mit beacht­lichem Erfolg und irrem Tempo. Geraten mensch­liche Hacker – und Ver­teidiger – schon bald ins Hinter­treffen gegen­über schierer Rechen­leistung und künst­licher Intelli­genz? Vor­läufig nicht. Der größte Fies­ling ist immer noch der Mensch.

Wo die Angst vor der digi­talen Dis­ruption umgeht

© Silicya Roth, <a href="http://www.silicya-fotografie.de">www.silicya-fotografie.de</a>
Es ist Post aus Berlin ein­getroffen, von Christian Zander. Dis­ruption, sagt er, ist ganz normal. Davor fürchten sich immer nur die Kon­troll­freaks und Regel­perfek­tionisten, die in Organi­grammen denken. Wer aber sein Business aus der Käfig­haltung befreit, er­kennt in der Dis­ruption seine Zukunft.  

Wo Roboter die Jobs der Zukunft schaffen

© Herrndorff – Fotolia
Die Berufs­aussichten in der Robotik sind in Zeiten der Auto­mation besser als je zuvor, vor allem für gut aus­gebildete Ingenieure. Gefragt sind Fach­kräfte, die über den eigenen Teller­rand schauen können – und die sich nicht scheuen, die Arbeits­welt der kom­menden Jahre mitzugestalten.
Facebook gibt seine Deep-Learning-Software frei

Facebook hat auf seiner Ent­wickler­konferenz f8 die Ver­öffent­lichung der Deep-Learning-Software Caffe2 unter einer BSD-2-Clause-Lizenz bekannt­gegeben. Die Soft­ware ist der Nach­folger des an der Uni­versity of Cali­fornia in Berkeley ent­wickelten Deep-Learning-Frame­works Caffe und eignet sich beispiels­weise für den Ein­satz bei der Bild-, Video-, Text- und Sprach­erkennung. Sie ist eine Kon­kurrenz zu dem von Google vor­gestellten Tensor­Flow, das eben­falls unter einer Open-Source-Lizenz ver­öffentlicht wurde.

Die Telekom zeigt Ver­netzungs­lösungen für die Industrie 4.0

Die Telekom hat ihren Stand auf der Hannover Messe (24.–28. April) kräftig ausgeweitet: Auf 800 m² zeigt sie 2007 ausgewählte Lösungen für die digitalisierte Industrie. Dazu gehören Cloud, Security und Maintenance ebenso wie 5G und das Schmalbandnetz NB-IoT.

Fast jede Anwendung verwendet Open-Source-Code

Die auf Open-Source-Audits speziali­sierte Firma Black Duck hat die Ergeb­nisse ihrer letzten Software­prüfungen vor­gestellt. Die 2017 Open Source Security and Risk Analysis (OSSRA) fasst die Resultate von mehr als 1000 Audits zusammen. Demnach ent­hielten rund 96 % der unter­suchten Enter­prise-Anwendungen Open-Source-Software.

TYPO3 v8.7 mit PHP 7 garantiert drei Jahre Long Term Support

Seit Kurzem ist die Long-Term-Support-Version von TYPO3 CMS 8 verfügbar: Für das Release mit der offiziellen Zählung 8.7 verspricht das Ent­wickler­team normale Wartungs­aktualisierungen und Bug­fixes bis Oktober 2018 sowie kritische Fehler­behebungen bis April 2020. Außer­dem gibt es eine Reihe von Ver­besserungen, die sich im praktischen Einsatz auswirken. Dazu gehört vor allem die Um­stellung auf die aktuelle PHP-Version 7.

Augmented Reality hält Einzug im Serverraum

Zur aktuellen iX-Ausgabe 5/2017 ist die Beilage „Rechen­zentren und Infra­struktur“ 2/2017 er­schienen. Das Titel­thema (Seite 4) befasst sich dies­mal mit den Möglich­keiten von Virtual bzw. Aug­mented Reality bei der RZ-Wartung. Die Praxis­tests mit Daten­brillen und 3D-Apps sind bereits recht erfolg­reich ver­laufen. Voraus­setzung ist aller­dings, dass sämt­liche Infra­struktur­informationen kon­solidiert verfüg­bar sind und – im Fall von AR Main­tenance –, dass die Server­schränke so markiert sind, dass das System sich orientieren kann.

E-Paper informiert über IT-Berufe für MINT-Einsteiger

„Gibt es wirklich einen Fach­kräfte­mangel im MINT-Bereich?“, lautet die Schlüssel­frage der jüngsten Ausgabe 1/2017 von „IT und Karriere“. Ende Oktober 2016 waren dem Herbstreport 2016 des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) Köln zufolge ganze 400.300 Stellen in Berufen aus Mathe­matik, Informatik, Natur­wissen­schaft und Technik zu besetzen. Woher das kommt und welche Weiter­bildungs­angebote es für Um­sattler gibt, schildert der Grund­lagen­beitrag ab Seite 22. Ein eigener Report (Seite 6) sieht sich an, welche Chancen Quer­einsteiger und Spezia­listen auf den neuen Tätig­keits­feldern haben, die sich aus der Digitali­sierung ergeben. Dazu gibt es den passenden Crash­kurs (Seite 30) zu Stellen als „Cognitive Computing Engineer“, „Internet of Things Architect“ und zu anderen nie gehörten Job­profilen, die der­zeit aus den USA kommen.

Mozilla unter­stützt Kampf gegen Fake News

Mozilla engagiert sich bereits seit Jahren im Bereich Jour­nalis­mus. Neuestes Projekt der Organi­sation ist die News Integrity Initiative, die Fake News den Kampf angesagt hat. Gemein­sam mit Face­book, der Ford Foun­dation, dem Craig Newmark Phil­anthropic Fund, dem Democracy Fund, der Knight Foundation, der Tow Foundation, AppNexus und Beta­works hat Mozilla ein Start­kapital von 14 Millionen US$ gestiftet. Die News Integrity Initiative soll zu­künftig als unab­hängiges Projekt an der CUNY Graduate School of Jour­nalism organisiert werden.

Airlock IAM 6.3 macht Admins und Anwendern die Authenti­fizierung einfacher

Seit 12. April gibt es die Identity-und-Access-Manage­ment-Lösung Airlock IAM 6.3. Die Ergon Informatik AG hat in der neuen Version die Login-Appli­kation auf responsiv um­gestellt, die Ad­ministrations­konsole rund­erneuert und einige neue REST-Services hinzu­gefügt. Nun ist die Ver­waltung von ver­schiedenen Tokens oder von Wartungs­meldungen möglich, ebenso wie die Prüfung neuer Pass­wörter auf Über­ein­stimmung mit den Pass­wort­richtlinien.

Wire gibt seinen Server-Quellcode frei

Der Messenger-Dienst Wire hat damit begonnen, erste Teile seiner Serversoftware auf GitHub hochzuladen und unter der APGL (GNU Affero General Public License) freizugeben. In den kommenden Monaten sollen weitere Teile folgen, bis zum Schluss der gesamte Code als Open Source zur Verfügung steht. Dann soll es Unternehmen und anderen Organisationen möglich sein, einen lokalen oder privaten Wire-Server zu betreiben.

Smartphones als Barcode-Scanner mit Augmented Reality werden schneller fündig

Das Züricher Unter­nehmen Scandit hat sich auf Soft­ware spezia­lisiert, die Smart­phones, Tablets und Wearables zu Business-tauglichen Barcode­scannern macht. Seit Kurzem gibt es die Algo­rithmen als SDK 5.2 für iOS, Android, Windows und andere unter­stützte Platt­formen. Neu ist vor allem die Funktion MatrixScan. Damit können Firmen mit jedem Gerät, das eine Kamera hat, mehrere Barcodes gleich­zeitig einlesen, decodieren und mittels Augmented-Reality-Funktionen nach­verfolgen sowie mit weiteren Informa­tionen anreichern.

Gastbeiträge

Wie digitale Waren­einkaufs­finanzierung funktioniert

© gilles lougassi – Fotolia
Unter­nehmen nehmen für Vor­leistungen meist ihren Konto­korrent­kredit in An­spruch. Die Alter­native über einen Zwischen­händler, der den Liefe­ranten sofort bezahlt und seinem Kunden ein längeres Zahlungs­ziel ein­räumt, ist aber oft günstiger. Der gesamte Ab­lauf lässt sich sogar voll­ständig digital abbilden.

Wie Kälte­mittel­kühlung auf Rack-Ebene funktioniert

© Rittal GmbH & Co. KG
Auch die Server­räume in kleineren Unter­nehmen bringen immer mehr Leistung auf engstem Raum zusammen. Mit dieser Ent­wicklung muss die Kühlung mit­halten können, und zwar unter den ge­gebenen Bedingungen im Gebäude. Am ein­fachsten ist dann eine Lösung mit Kälte­mittel, die direkt in den Schrank montiert wird.

Welche Techno­logien die Märkte von morgen prägen

© denisismagilov – Fotolia
Big Data, Augmented Reality und künst­liche Intelli­genz gelten derzeit als die großen Game-changing Techno­logies, die das Zeug dazu haben, unsere Arbeits­welt grund­legend zu verändern. Die Frage ist: Wie können auch mittel­ständische Unter­nehmen davon pro­fitieren und für sich einen Vor­sprung herausschlagen?

Warum die Logistik Digitali­­sierungs­­primus ist

© IDS Logistik
Sichere und flexible Cloud-Lösungen machen die Ressourcen­planung der Logistik effizienter und das Angebot für neue Kunden attraktiver. Ein sauber digitali­siertes Liefer­netzwerk streicht über­flüssige Kosten­punkte und schafft Trans­parenz, weil der Auftrag­geber jederzeit weiß, wo seine Güter sich befinden.

Wann Flash-Arrays ihre Vor­teile voll ausspielen

© NetApp
Im Datacenter bedeutet Flash mehr als deut­lich bessere Zugriffs­zeiten und Über­tragungs­raten. Es geht auch um die Opti­mierung der laufenden IT-Betriebs­kosten, um Ein­sparungen bei Soft­ware-Lizenzen und um eine an Flash an­gepasste Backup-Strategie sowie generell um eine höhere Daten­verfügbarkeit.

Welche Grenzwerte für Kfz in China gelten

© ITsaret – Fotolia
China ist der größte Auto­mobil­markt der Welt und hat mit den heftigen Umwelt­folgen dieses Booms zu kämpfen. Lange war der Schad­stoff­ausstoß der Fahr­zeuge so gut wie gar nicht regle­mentiert. Erst Ende 2016 gab das Umwelt­ministerium neue Emissions­standards heraus, die bis 2020 um­gesetzt sein müssen.