Open Source: Frankreich soll den Code seiner Einkommensteuersoftware offenlegen

Unter dem Titel „La République numérique“ („Die digitale Republik“) hat Frankreich am 18. Juni seine digitale Strategie veröffentlicht, die unter anderem eine Förderung von freier Software vorsieht. Nun will die französische Staatssekretärin Axelle Lemaire, im Finanzministerium zuständig für IT-Fragen, Ernst machen: Sie will erreichen, dass sämtliche Behörden den Code der von ihnen genutzten Programme veröffentlichen.

ElektroG: IT und Elektrotechnik sorgen sich um ihre Rohstoffe

Die Überarbeitung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) war überfällig – erstens weil seit 2006 neuere EU-Richtlinien vorliegen, zweitens deshalb, weil die Rücknahmepflichten gerade für Kleinhändler teils groteske Garantieprozeduren ergaben. Im ersten Punkt ist die Neufassung einwandfrei, im zweiten Punkt bezweifeln BITKOM und ZVEI aber einen realistischen Nutzen.

Schuss ins Knie: Blindlings abmahnen tut dem Geschäft weh

Einer aktuellen eBay-Umfrage zufolge stehen für 43 % der Online-Händler effektivere Maßnahmen gegen missbräuchliche Abmahnungen an oberster Stelle. Kein Wunder – schließlich wird wieder abgemahnt, dass es nur so kracht: bei Störerhaftung sowieso, bei fehlerhaften Auskünften an Verbraucher (EuGH, Az. C-388/13) und natürlich bei Verstößen gegen das Urheberrecht, sogar beim Bilder-Sharing auf Facebook. Oft genug aber …

Künstliche Intelligenz: Google gibt den DeepDream-Code für Traumbilder frei

Den Code DeepDream hat Google in dieser Woche über eine Open-Source-Lizenz öffentlich verfügbar gemacht. Forscher hatten DeepDream im Auftrag von Google ursprünglich entwickelt, um zu verstehen, was in neuronalen Netzen vor sich geht, wenn sie z.B. Bilder erkennen. DeepDream erzeugt dabei – praktisch als Nebenprodukt – aus herkömmlichen Fotos skurril verfremdete Traumbilder.