Drahtlose Netze sind gesundheitlich unbedenklich

Der entscheidende Faktor für die Belastung durch ein WLAN sei die Strahlungsleistung. Wer beispielsweise ein Handy verwendet, setzt sich im Regelfall einer höheren Belastung aus, als wenn er ein Standard-Funknetz in der Wohnung betreibt, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell. Die Strahlungsleistung der WLAN-Geräte liege bei 0,1 Watt (802.11b/g), bei Handys teilweise über 1 Watt – abhängig vom verwendeten Netz. Zudem würden Handys direkt ans Ohr gehalten. WLAN-Sender seien aufgrund ihres Abstands zum Menschen eher unproblematisch. Denn bei ungestörter Ausbreitung nimmt die Strahlungsleistung mit dem Quadrat des Abstands ab. Das heißt, dass beispielsweise die empfangene Leistung bei einem Meter Abstand von der Sendeantenne hundertmal höher ist als bei einem Abstand von zehn Metern.

Laut Bundesamt für Strahlenschutz gibt es nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft keine Nachweise, dass hochfrequente elektromagnetische Felder, wie sie von WLAN verursacht werden, gesundheitliche Risiken verursachen. Das Standard-WLAN wird daher vom BFS als gesundheitlich unbedenklich eingestuft. Das Bundesamt betreut derzeit ein umfangreiches Forschungsprogramm zum Thema (Quelle: PC Professionell 3/06).

Dual Core bringt 86 Prozent mehr Leistung

Intels neueste Prozessoren bringen Notebooks ordentlich auf Trab. Der Stromverbrauch sei aber noch ein Problem, lautet das Fazit eines Tests des ersten Seriengeräts mit dem neuen Prozessor (Acer Travelmate 8204WLMi) im Labor der Computerzeitschrift PC Professionell. Das Notebook ist mit dem Core Duo T2500 ausgestattet, bei dem jeder Kern mit 2,0 GHz läuft.

Vorteile bringt die Dual-Core-Technik, wenn Anwendungen speziell für den Dual-Prozessor-Betrieb optimiert sind oder wenn mehrere Applikationen im Multitasking-Betrieb parallel laufen. Der spezielle Cinebench-Test spiegele die Anforderungen der für die neuen Prozessoren optimierten 3D-Software Cinema 4D wieder: Der Doppelkern bringt hier 86 Prozent mehr Leistung gegenüber einem vergleichbaren System mit Single-Core-Prozessor. Schneller hätte noch nie ein Notebook im Labor der Tester die entsprechende Testdatei gerendert. Dagegen seien die Geschwindigkeitsgewinne im Multitasking-Modus schwieriger messbar. Weiterlesen → „Dual Core bringt 86 Prozent mehr Leistung“

WM-Tickets haben einen passiven Read-Only-Chip

Beim Verkauf von WM-Tickets sammelt der Deutsche Fußballbund Informationen über die Staatsangehörigkeit, Personalausweis- oder Reisepassnummer. Außerdem will er wissen, welcher Mannschaft man als Fan angehört. Diese Daten können nach einem Abgleich mit der Polizeidatenbank für die Prävention von Ausschreitungen bei Fußballspielen nützlich sein. Das setze die Einwilligung des Kunden voraus, der aber durch die ATGB (Allgemeine Ticket-Geschäftsbedingungen) nicht ausreichend darüber informiert werde.

Die Datenspeicherung allein im Vorfeld der WM 2006 habe enorme Ausmaße angenommen. Von 3,2 Millionen verkauften Tickets werden eine Million verlost. Demgegenüber stehen aber bis zu 40 Millionen Bestellungen. Das heißt, es fallen bis zu 37 Millionen Datensätze an, ohne dass der Interessent ein Ticket erhält. Für Marketing- und Werbemaßnahmen seien diese Angaben Gold wert, kritisieren Datenschützer.

Die Tickets selbst beinhalten passive Read-only-Chips, auf denen eine UID (Unique Identification Number) gespeichert ist. Der DFB verkauft die Tickets jedoch nicht als Inhaberkarten wie etwa Kinokarten. Der Eintritt ins Stadion ist nicht an die Karte gebunden, sondern an die Person. Deshalb muss das Lesegerät die UID mit den Personendaten in der DFB-Datenbank abgleichen, was Datenschützern ebenfalls schwer im Magen liegt (Quelle: PC Professionell 3/06).

phpMyAdmin vor Fremdzugriff schützen

Wer mit phpMyAdmin arbeitet, um MySQL-Datenbanken zu verwalten, muss aufpassen. Viele Einsteiger packen es einfach auf ihren Webserver ohne es gegen Fremdzugriffe zu sperren. Gezielte Suchen fördern immer wieder offene Verzeichnisse zutage, mit denen sich Datenbanken auf fremden Servern mit dem Hauptbenutzer root ohne Passwort vollständig administrieren lassen. Wer seinen Server bei einem populären Webhoster betreibt, hat eher keine Sorge damit, weil der Anbieter sich darum kümmert. Voreinstellungen im Konfigurationsmenü reichen meist aus. Ausgenommen sind Webhoster ohne vorkonfiguriertes phpMyAdmin. Wer es nachträglich installiert, muss es selbst schützen. Weiterlesen → „phpMyAdmin vor Fremdzugriff schützen“

Für den Verkauf von Domains gibt es Regeln

Wer Internet-Adressen erfolgreich verkaufen will, müsse mehrere Regeln beherzigen. Der Markt sei gekennzeichnet durch ein riesiges Angebot und eine eher moderate Nachfrage. Deshalb empfiehlt die Zeitschrift Internet Professionell den Namen in gut besuchte Domain-Börsen einzutragen. Dabei komme es besonders auf die richtige Kategorisierung an.

Zum zweiten sollte man sich vor überzogenen Preisvorstellungen hüten. Top-Preise sind auch nur für erstklassige Domains zu erzielen. Viele Adressen wechseln dagegen für nur ein paar hundert Euro den Inhaber. Während des Angebots sollte man eine eigene Verkaufssite gestalten. Das heißt: Wenn der User den entsprechenden Namen eingibt, wird er darüber informiert, dass diese Domain zum Verkauf steht, einschließlich der notwendigen Kontaktdaten. Auch diese Verkaufssite sollte mit den entsprechenden Keywords versehen in die diversen Suchmaschinen und Webverzeichnisse eingetragen werden. Alle Anfragen und Gebote zu der Domain sollte man in jedem Fall beantworten, auch wenn die gebotene Summe zu gering erscheint. Oftmals gibt es noch Verhandlungsspielraum nach oben (Quelle: Internet Professionell 3/06).

Neues Telemediengesetz überwacht Surfer

Im Referentenentwurf des geplanten Telemediengesetzes (TMG) sei unter anderem vorgesehen, dass Online-Shops ihre Kunden zukünftig besser überwachen dürfen. Nach § 15 soll es den Anbietern von Tele- und Mediendiensten gestattet sein, personenbezogene Nutzerdaten zum Zweck der Rechtsverfolgung zu erheben, zu speichern, zu verändern oder gar weiterzugeben, berichtet Internet Professionell. Das Ziel dieser und anderer Normen im TMG sei es, Betrugsfälle einzuschränken und deren Bekämpfung zu erleichtern. Wegen dieser Regelungen, von denen im Wesentlichen Ebay und Co. profitieren, existiere der Spitzname Lex Ebay. Weiterlesen → „Neues Telemediengesetz überwacht Surfer“

Handys brauchen Virenscanner und Firewall

Amerikanische Sicherheitsexperten erwarten für dieses Jahr eine Vielzahl verschiedener mobiler Viren. Die Schädlinge würden sich noch schneller ausbreiten und eine größere Anzahl Geräte befallen als aktuelle Viren für den PC, berichtet Internet Professionell. Ein Grund für das rasante Wachstum seien fehlende Virenscanner und Firewall im Handy.

Im Vergleich zu den Anfängen herkömmlicher Malware hätten sich die mobilen Schädlinge bisher zehnmal schneller entwickelt, so entsprechende Studien. Ohnehin scheinen Mobil-Würmer schon jetzt erfolgreicher zu sein als bisher angenommen. Im Sicherheitsreport für Dezember 2005 werden bereits fünf Prozent aller verschickten MMS als verseucht eingestuft. In den meisten Nachrichten steckte der Symbian-OS-Wurm Commwarrior, der sich von seinen Vorgängern Cabir & Co. dadurch unterscheidet, dass er nicht nur via Bluetooth zu benachbarten Geräten gelangt, sondern auch MMS zur Verbreitung nutzt (Quelle: Internet Professionell 3/06).