Aktienmarkt: Aller schlechten Nachrichten sind drei

Der Leitindex DAX gab am Dienstag kräftig nach, die Börsen schlossen im Minus. Was war geschehen? Drei schlechte Nachrichten waren zusammengetroffen und zeichneten für die Anleger ein relativ düsteres Gesamtszenario: Da war zum einen die Herabstufung Griechenlands durch die Ratingagentur Fitch von A- auf BBB+. Hinzu kamen die Aufdeckung des Milliardenverlusts der arabischen Investmentbank Nakheel …

Verarbeitendes Gewerbe im Oktober: Umsätze gegenüber Vorjahr und Vormonat gefallen

Der Oktober zeigte dem Verarbeitenden Gewerbe seine trübe Seite. Laut Statistischem Bundesamt ging der Umsatz im so gar nicht goldenen Monat gegenüber dem Oktober letzten Jahres arbeitstäglich- und preisbereinigt um 13,9 % zurück (nach -13,5 % im September). Leider fällt auch der Vergleich mit dem Vormonat trübe aus: Gegenüber dem September 2009 sank der preisbereinigte Umsatz saison- …

Standort Deutschland: Lohnstückkosten in der Krise massiv gestiegen

Für das zu Ende gehende Krisenjahr zeichnet sich eine drastische Erhöhung der Arbeitskosten je Produkteinheit ab, warnte heute das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Allein im ersten Halbjahr habe der Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum 25 % betragen. Ursache sei das Bestreben der Firmen, trotz Rezession die Zahl ihrer Beschäftigten möglichst konstant zu halten. Das …

Transportmarktbarometer: Steigende Transportnachfrage schafft Spielräume

Der rezessionsbedingte Einbruch der Transportnachfrage scheint den Tiefstpunkt überwunden zu haben. Bereits im Sommer habe es erste Anzeichen für eine wieder steigende Nachfrage gegeben. Dieser Trend habe sich nun verfestigt, meldet das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Das Transportmarktbarometer ProgTrans/ZEW für das vierte Quartal sieht für das nächste halbe Jahr allerdings bestenfalls geringe Preiseanstiege, da …

Auftragseingänge im Oktober: 2,1 Prozent weniger Aufträge für die Industrie

Die Auftragseingänge in der Industrie sind im Oktober preis- und saisonbereinigt um 2,1 % gesunken, teilte am Montag das Bundeswirtschaftsministerium mit. Im Vormonat waren die Auftragseingänge noch um 1,3 % gestiegen. Stark unterdurchschnittlich für einen Oktober sei der Umfang an Großaufträgen ausgefallen. Maßgeblich verantwortlich für den Rückgang der Bestellungen sei aber das Nachlassen der Auslandsnachfrage um 3,5 …