IAO-Symposium zum Thema schnelle Produktentwicklung

Je schneller Produkte entwickelt werden, desto mehr Vorteile im Wettbewerb – aber nur, wenn die Qualität der Produkte stimmt. Eine Zwickmühle vor allem für kleinere Unternehmen. Deshalb veranstaltet das Fraunhofer Institut Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) am 7. März 2007 in Stuttgart ein Symposium zum Thema, wie Unternehmen den Spagat zwischen Rationalisierung einerseits und kundenorientierter Entwicklung …

Genossenschaft – Alternative für Unternehmensnachfolge

Das Thema Unternehmensnachfolge ist für den deutschen Mittelstand eine riesige Baustelle. Michael Bockelmann, Verbandsdirektor des Genossenschaftsverbands Norddeutschland hat jetzt in einem Interview auf eine interessante Nachfolgealternative hingewiesen, den „Employee-Buy-out“ (EBO) durch Mitarbeiter in der Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft (eG). Diese Möglichkeit werde oft übersehen, weil das Wissen um die Gründungsmodalitäten von Genossenschaften fehle.

Große Unternehmen verlieren Überblick über ihr Wissen

Was im Mittelstand noch weitgehend fehlt, nutzen viele deutsche Großunternehmen offensichtlich eher zu intensiv: Business-Intelligence-Systeme. Die Hälfte arbeitet mittlerweile mit solchen unternehmensweiten Management-Informationssystemen. Viele verlieren allerdings den Überblick über die stetig wachsende Masse an unterschiedlichen Informationen und Auswertungen, die damit anfallen. Sie drohen in der Flut des eigenen Wissens zu ertrinken.

EU will mehr Sicherheit am Arbeitsplatz

Die Einkommensverluste wegen krankheitsbedingter Abwesenheit vom Arbeitsplatz belaufen sich für die europäischen Arbeitnehmer auf ca. 1 Milliarde Euro im Jahr. KMU-Mitarbeiter sind mit 82% aller arbeitsbedingten Verletzungen und 90% aller tödlichen Unfälle besonders betroffen. Deshalb beschloss die EU-Kommission jetzt eine 5-Jahres-Strategie mit dem Ziel, Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle bis 2012 EU-weit um 25 Prozent zu reduzieren.

Münteferings Mindest-Fünfer nur ein falscher Fünfer?

Ein Karnevalsscherz sei die Meldung, Franz Müntefering (SPD) habe vor, einen einheitlichen Mindestlohn von fünf Euro einzuführen. Das behauptet jedenfalls das Bundesarbeitsministerium. Auslöser des Gerüchts war der „Kölner Stadt-Anzeiger“. Dieser hatte gemeldet, die Finanzämter sollten nach Plänen des Arbeitsministers Müntefering niedrige Arbeitseinkommen bezuschussen, indem der Staat Teile der Sozialabgaben übernimmt.