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M-Commerce ist ein Markt, keine Spielwiese

Eine Analyse des Beratungshauses goetzpartners kommt zu dem Ergebnis, dass das Marktvolumen im Online-Handel bis 2015 fast 6 Mrd. Euro betragen wird. Der Anteil von M-Commerce soll sich dabei auf ca. 14 % verdoppeln, was einem Volumen von etwa 840 Mio. Euro entspricht. Um erfolgreiche M-Commerce-Aktivitäten zu etablieren, müssten Unternehmen jedoch einiges beachten.

Laut goetzpartners muss sich die Shop-Umgebung an die Anforderung der Endnutzer anpassen; einfache Gestaltung und Bedienbarkeit seien unabdingbar. Daneben müsse der Bezahlprozess einfach und sicher ablaufen. Um den Kunden zu M-Payment zu veranlassen, sollte der Anbieter nach Ansicht des Beratungshauses entsprechenden Mehrwert bieten, wie z.B. Rabatte, spezielle Treueangebote und After Sales Service. Da der Unsicherheitsfaktor hier noch hoch sei, empfehle sich die Kooperation mit bereits etablierten Partnern.

Zudem vertritt das Unternehmen die Ansicht, dass Anbieter mobile Kundenservicenagebote entwickeln sollten, die den Bedürfnissen der Kunden entsprechen. Dies sei z.B. durch die Kombination aus einer App zur Lösung einfacher Themen und der Vermittlung eines telefonischen Ansprechpartners für weitere Fragen möglich. Auch könnten soziale Netzwerke in das Angebot mit einbezogen werden.

Darüber hinaus könnten sich Anbieter noch durch weitere Serviceangebote differenzieren, wie z.B. mit einer Erinnerungsfunktion vor der Abfahrt des gewünschten Zuges und der Einbindung einer Bewertungsfunktion von Produkten oder Dienstleistungen. Dr. Alexander Henschel von goetzpartners erklärt zuspitzend:

„M-Commerce-Angebote müssen den Kunden einen klaren Vorteil bieten, um die Revolution zur Realität werden zu lassen. Nur nette Gadgets reichen nicht aus.“

(Quelle: goetzpartners/sp)