Public Sector Parc
Verwaltungen starten in die offene Wissenskultur

Public Sector Parc 2013, © Friederike Floth
Public Sector Parc auf der CeBIT 2013

Im Public Sector Parc präsentierte die CeBIT 2013 ein umfangreiches Angebotsspektrum für die öffentliche Verwaltung mit dem Ziel der Verwaltungsmodernisierung auf allen Ebenen – von der EU über Bund und Länder bis zu den einzelnen Kommunen.

Anzeige

Im Zentrum der Halle 7 präsentierte sich der Sonderbereich Government for you mit den neuesten E-Government-Projekten von Bund und Ländern sowie aktuellen Projekten des IT-Planungsrates. Passend zum Leitmotto Shareconomy – dem Teilen von Wissen und Ressourcen – betonte Bundesinnenminister Dr. Friedrich in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung des Teilens auch für die öffentliche Hand: Eine rechtliche Grundlage dafür werde das E-Government-Gesetz bringen: „Das E-Government-Gesetz wird die elektronische Kommunikation mit der Verwaltung erleichtern – nicht nur für die Bürger, sondern auch für die Unternehmen“, so der Bundesinnenminister.

Zu den ausgestellten Projekten zählten u.a. der neue Personalausweis (nPA), die De-Mail, die Behördennummer D115 und Projekte im Bereich mobile Government, Open Data sowie Open Government.

Der Ausstellungsbereich Marktplatz Kommune komplettierte das Angebot mit weiteren Projekten speziell für die kommunale Verwaltung, so etwa Hightech-Lösungen im Bereich Geoinformationssysteme, E-Vergabe, E-Partizipation sowie zur Verbesserung von Effizienz und Qualität der nationalen Gesundheitsversorgung.

Im Rahmen der Messe wurden auch die Sieger des App-Wettbewerbs bekannt gegeben und von Staatssekretärin Rogall-Grothe ausgezeichnet. Zu den Siegern zählen die App Zoll und Reise des Bundesministeriums der Finanzen, die App BORISplus des Landesamtes für Information und Technik Nordrhein-Westfalen und des Oberen Gutachterausschusses für Grundstückswerte in NRW. Ebenfalls siegreich: die App der Landeshauptstadt Stuttgart sowie das Lehrstellenradar der ODAV AG. Einen Sonderpreis der AG 3 erhielten zwei Studenten der Universität Paderborn für das Serviceangebot unter iUPB. (Quelle: CeBIT/ff)