Beaconinside
Junge Märkte etablieren sich durch Mitbewerber

Ingo Bohg, Beaconinside
Ingo Bohg, Beaconinside

Das erste Jahr eines Start-ups ist geprägt von der Suche nach Investoren und Kunden. Darüber hinaus fehlt es den Gründern in aller Regel noch an Erfahrungen. Dafür ist der Optimismus umso größer. Eine unsichere, aber auch faszinierende Phase also. Wir sprachen mit Ingo Bohg, Head of Sales des Berliner Start-ups Beaconinside über „das Jahr danach“.

Vor einiger Zeit stellten wir an dieser Stelle in einem ersten Teil des Gesprächs das Start-ups Beaconinside und die Beacon-Funktechnik vor. Im zweiten Teil geht es nun um die grundsätzlichen Erfahrungen als Start-up.

Bei den Recherchen rund um das Thema wurde uns schnell klar, dass das junge Berliner Unternehmen in einem Markt agiert, der von einer extremen Aufbruchstimmung geprägt ist. In einem solchen Umfeld liegen Euphorie und Enttäuschung eng beieinander. Auch das Berliner Start-up erlebte in seinem ersten Jahr Hochs und Tiefs. Aber die Hochs überwogen, versichert Podcast-Gast Ingo Bohg und schildert den Stolz im jungen Unternehmens, als erste Presseanfragen eintrafen und mit der darauf folgenden Berichterstattung in den Medien die Anfragen großer Unternehmen sprunghaft anstiegen.

Und was waren die schwierigsten Momente? Die Antwort fällt wenig überraschend aus: „Man hat nie genug Zeit, nie genug Leute und nie genug Geld.“ – Klagen, die von 90 % aller Start-ups aus der IT- und Hightech-Szene zu hören sind.

Hat das junge Unternehmen Angst vor Nachahmern? Nein. „Gehen Sie raus auf die Straße und fragen Sie die Leute nach Beacons und fast alle würden sagen ,keine Ahnung‘“, so Bohg. Je mehr sich aber in dem Markt tummeln, desto mehr Aufmerksamkeit erhalte die Beacon-Technik. Deshalb sei der Nutzen weiterer Unternehmen in diesem Markt größer als der Schaden, der durch sie dem eigenen Unternehmen entstehe. (ml)