Karriere und Recruiting
Der Mittelstand kämpft mit der Stellenbesetzung

Recruiting Trends im Mittelstand 2015, © CHRIS Bamberg; Monster
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Die neueste Ausgabe der Studienreihe Recruiting Trends im Mittelstand, die das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg zusammen mit dem Karriereportal Monster jährlich durchführt, verdeutlicht die Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung im Mittelstand: Obwohl 43 % der befragten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) von steigenden Mitarbeiterzahlen für 2015 ausgehen, erwarten gut 38 % große Probleme bei der Deckung ihres Personalbedarfs – deutlich mehr als bei den Großunternehmen (34 %).

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, bauen die Befragten in erster Linie auf die Ausbildung im eigenen Unternehmen, flexible Arbeitszeitmodelle und Umschulungsmaßnahmen. Die weitaus meisten ihrer freien Stellen veröffentlichen die Mittelständler mittlerweile per E-Recruiting auf der eigenen Unternehmenswebseite (68,2 %) oder in Internet-Stellenbörsen (40,3 %). Bei mehr als drei von zehn Vakanzen vertrauen sie aber auch auf die Empfehlungen ihrer Mitarbeiter. Die Bedeutung der Printmedien für die Stellenbesetzung nimmt hingegen kontinuierlich ab (-5,6 % seit 2011).

Welche externen Trends und internen Herausforderungen für die Personalbeschaffung von den Studienteilnehmern am wichtigsten eingeschätzt werden, über welche Kanäle die Bewerbungen bei den Unternehmen eingehen, und welche Rolle z.B. Zielgruppenorientierung und Quoten in der Rekrutierung spielen, verraten die Ergebnisse der aktuellen Studie „Recruiting Trends im Mittelstand 2015“, die es als übersichtliche Kurzfassung oder als vollständige Studie im PDF-Format zum Herunterladen gibt. (Quelle: CHRIS/rs)