Geschäftsführer Konferenz 2016

Innovation erfordert neue Arbeitswelten

Neue Arbeit, © openBIT

Neue Arbeit
©  openBIT

Die Digitalisierung verändert die gesamte Arbeitswelt. Damit Unternehmen für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet sind, hat der openBIT e.V. im Vorfeld des diesjährigen OpenUp Camps die „Geschäftsführer Konferenz Neue Arbeit“ angesetzt. Das Programm verspricht Methoden, Ansätze und Praxisbeispiele mit besonderem Blick auf die Innovationsfähigkeit.

Die Konferenz will jedoch mehr sein als eine Aneinanderreihung von Vorträgen. Das Motto ist „Hören, Diskutieren, Lernen, Machen“. Zwar ist die Geschäftsführerkonferenz keine Unkonferenz wie das folgende Camp, aber die offene Diskussion und interaktive Praxis-Workshops dürfen doch großen Raum bekommen. Sie sollen agile Arbeitsweisen und -ansätze direkt erlebbar machen und konkrete Anregungen für den Unternehmensalltag geben.

Die Geschäftsführerkonferenz findet am 18. Februar 2016 im Z-Bau Nürnberg statt. Eine Übersicht über die Sprecher und das Programm gibt es online beim openBIT e.V. (Quelle: openBIT e.V./sp)

P.S. Dieser Beitrag ist eine Kooperation der Redaktionen MittelstandsWiki und openBIT. Sofern nicht anders angegeben, stehen alle Texte und Bilder in der Rubrik Open Journal unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 DE License.
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1 Kommentar:

  1. Guten Tag,

    hier zu lesen, dass die „schöne neue Arbeitswelt“ insbesondere Agilität benötigt und Flexibilität also für Arbeitgeber und -nehmer immer mehr an Bedeutung gewinnt, überrascht aufmerksame Beobachter des (Arbeits-)Marktes selbstverständlich wenig.

    Es ist, denke ich, einsichtig, dass diese Flexibilität aber nicht nur von Arbeitgeberseite gewünscht ist, sondern auch eine mehr und mehr auf Mobilität fokussierte Arbeitnehmerschaft sich herauskristallisiert.

    Ich spreche nicht nur von der „Generation Y“, die, wie inzwischen hinlänglich über alle Print- und Online-Medien hinweg durchdiskutiert wurde, neue Vorstellung von „ihrer“ Arbeitswelt hat: flexible Arbeitszeitmodelle, mehr „Komfort“ am Arbeitsplatz, Selbsterfüllung statt -entfremdung durch die Arbeit et cetera.

    Nein, generell lässt sich seit Längerem der Trend beobachten, dass 25 bis 45 Jahre alte AN ein recht „bewegtes Leben“ führen. Zwar ist der Traum vom Eigenheim verschiedenen Umfragen zufolge noch lange nicht ausgeträumt, auch die sicheren Verhältnisse einer eigenen Familie stehen auf der Wunschliste ganz oben. Doch der Weg dorthin verlängert sich zusehends. Und zugleich besteht der Wunsch, dass Eigenheim und Familie eben auch gesichert sein müssen – und das heißt, dass vor der Erfüllung des Traums noch der – durchaus als rational zu bezeichnende – Wunsch nach finanzieller Abgesichertheit besteht.

    Doch auf dem Weg dahin wird viel ausprobiert. Es wird nach „der“ Arbeitsstelle in „der“ Stadt mit „dem“ Arbeitsklima gesucht. Daher sind Arbeitszeitperioden, die ein (junger) AN bei einem AG verbringt viel, viel kürzer geworden. Drei bis fünf Jahre sind für junge AN inzwischen normal, und ein Modell, wie es VW (auch trotz Krise noch immer) darstellt, ist inzwischen eher die Ausnahme: dass jemand in jungen Jahren in ein Unternehmen eintritt und dort auch bis zum Lebensabend verbleibt.

    Das hat natürlich auch einen anderen Grund: Digitalisierung heißt auch Verschnellerung. Immer öfter wechseln Trends, Möglichkeiten des Geldverdienens, Chancen und Risiken. Selbst Unternehmen kommen und gehen als „Start-ups“ immer schneller. In so einer Welt MUSS Agilität wie oben genannt, alles sein, alles andere hieße, dass AN wie AG schlicht und ergreifen schlafen würden.

    Oder was meinen Sie?

    Mfg V. Ivavon | Infocom GmbH (Österreich)

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