secIT 2019
Vernetzte Fertigung sollte Sicher­heits­fragen kon­se­quent mitdenken

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Wenn Fertigungs­unter­nehmen heute ihre Maschinen und An­lagen Industrie-4.0-fähig machen, muss klar sein, dass Prozess­optimierung und Ver­netzung nicht von Haus aus die­selben Ziele verfolgen.

Während der Blick auf industrielle Prozesse vor allem die Leistung im Blick hat, muss aus Sicht der vernetzten Industrie vor allem für Sicherheit gesorgt sein. Das wiederum ist weiterhin eine aufreibende Aufgabe. Sie beginnt tief in den elementaren Kommunikationsstrukturen. Michael Seele von Protea Networks hat das im Interview auf der secIT 2019 in Hannover so formuliert:

„Wenn ich produzierendes Gewerbe bin, dann habe ich ganz unterschiedliche Anlagen von ganz unterschiedlichen Zulieferern, die mit unterschiedlichen Steuerungsanlagen arbeiten, mit unterschiedlichen Betriebssystemen, unterschiedlichen Versionsständen. Das heißt: Das, was in der normalen IT völlig normal ist, nämlich eine Standardisierung zu schaffen, ist dort die erste Hürde.“

Und wenn Maschinen online sind, dann müssen sie auch aktuell gehalten werden. Es sind regelmäßige Firmware-Updates nötig, und es braucht klare Richtlinien zur Datenkontrolle. Protea Networks ist darauf spezialisiert, Infrastrukturen aus Sicherheitsaspekten zu analysieren und schlüssige Gesamtkonzepte zu formulieren und umzusetzen. Auf der kommenden Hannover Messe (1.–5. April 2019) wird das Systemhaus aus Unterhaching bei München in Halle 6 am Stand D16 zu finden sein, gemeinsam mit Barracuda, Blueliv und Cyberbit.

Zum Thema Sicherheit ist auf der Hannover Messe das Industrial Security Forum anzuraten (Halle 6, Stand F03). Eine ganze Reihe von Vortragenden widmet sich dort dem schwierigen Verhältnis von IT und OT. So wendet sich Rolf-Dieter Metka, CEO der Regensburger ondeso GmbH, mit seinem Vortrag „Industrial IT-Security in OT-Infrastrukturen“ (2. April, 15–15:20 Uhr) direkt an Maschinen- und Anlagenbauer, Klaus Mochalski, CEO der Leipziger Rhebo GmbH, geht mit „Integration 4.0 – Cybersicherheit und Stabilität durch Monitoring vernetzter Industrieanlagen“ (2. April, 16:30–16:50 Uhr) das Problem von den Steuerungssystemen her an, und Peter Meivers von baramundi skizziert die „Synergien und Risiken, wenn IT und OT zusammenwachsen“ (4. April, 12:30–12:50 Uhr).

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