Vertrauen und Sicherheit im Netz
Ungeschützte Mobilgeräte sind strafbare Verstöße

Studie: Vertrauen und Sicherheit im Netz, © BITKOM
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Vertrauen war das große Leitmotiv der CeBIT 2012. Nun zeigt sich, dass viele Unternehmen allzu vertrauensselig handeln: Die BITKOM-Studie „Vertrauen und Sicherheit im Netz“ kommt zu dem erschreckenden Ergebnis, dass 42 % der Unternehmen auf notwendige Sicherheitsregeln für Mobilgeräte verzichten. Das ist nicht nur riskant. Unter Umständen geraten sie dabei sogar mit dem Gesetz in Konflikt.

Denn auf vielen Smartphones und Tablets liegen wichtige Unternehmensdaten, für die eine datenschutzrechtliche Verantwortung besteht, etwa Adressen von Kunden und Mitarbeitern. Wer diese Daten nur unzureichend oder gar nicht schütze, mache sich eventuell sogar strafbar. BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder erklärt:

„Für die Daten auf Servern gelten in den meisten Unternehmen hohe Sicherheitsvorkehrungen; bei Mobilgeräten ist dies häufig nicht der Fall. Dabei sind Smartphones und Tablet-Computer besonders gefährdet. Wir empfehlen den Unternehmen dringend, wirksame Sicherheitsregeln für Mobilgeräte einzuführen.“

Ein weiteres Ergebnis war, dass vor allem kleine und mittelständische Betriebe mobile Geräte bei Sicherheitsfragen oft außen vor lassen. Bei Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten hatten 47 % keine entsprechenden Regeln, bei Unternehmen mit mehr als 250 Angestellten seien es hingegen nur 12 %.

Die Studie gibt es beim BITKOM kostenfrei als PDF zum Herunterladen. (Quelle: BITKOM/sp)