Themen für Unternehmen

Was IT-Sicherheits­prognosen wert sind

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Immer wenn Weih­nachten naht und das Jahr sich seinem Ende zuneigt, werden die Prognosen zur IT-Sicher­heit für das kommende Jahr ver­öffent­licht. In diesem Dezember ist es nicht anders. Doch sind die diversen Vorher­sagen zu Be­drohungen und Security in der IT wirklich hilf­reich? Ja und nein.

Welche Apps mit dem Aufgaben-Chaos aufräumen

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Die Globali­sierung und die Digitali­sierung vieler Geschäfts­prozesse setzen die Unter­nehmen unter Druck. Auch für Mit­arbeiter, Selbst­ständige und Frei­berufler wird das Arbeits­leben kom­plexer. Da braucht man ein effi­zientes Zeit­management. Mit den pas­senden Smart­phone-Apps gelingt das im Büro und unterwegs.

Was mit additiver Fertigung machbar ist

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Automobil­industrie und Luft­fahrt fertigen mit 3D-Druck, die Medizin­technik zieht eifrig nach. Denn im Material sind der additiven Fertigung fast keine Grenzen gesetzt. Der 3D-Druck er­öffnet in vielen Branchen neue Chancen und dürfte auch die Logistik gründlich verändern.
Comma-Kit für auto­nome Autos wird Open Source

Der amerikanische Hacker George Hotz alias geohot, der einst durch einen Jail­break für das iPhone und einen Hack der Sony-PS3-Konsole bekannt wurde, hat das von seiner Start-up-Firma comma.ai ent­wickelte Kit zum Auf­rüsten her­kömmlicher Autos zu auto­nomen Fahr­zeugen unter einer MIT-Lizenz ver­öffent­licht. Das Set ist der­zeit aller­dings nur zum Honda Civic 2016 Touring Edition und zum Acura ILX 2016 in­klusive Acura­Watch Plus kompatibel.

Hand­fester Zutritts­leser macht das Ein­stempeln einfacher

Viele Systeme zur Zeit­erfassung bedenken nicht, dass die Mit­arbeiter sich auch bei Minus­temperaturen mit Arbeits­handschuhen an­melden müssen, wenn die Winter­sonne aufs Display scheint. PCS hat darum seine Intus-Reihe durch das Intus 5540 erweitert, der separate Ober­flächen für Information und Be­dienung hat. Die Mit­arbeiter bedienen das Terminal über die fühl­bare Folien­tastatur mit Funktions­tasten und Zehner­block mit klarem Druckpunkt.

Open Hard­ware be­kommt ein Güte­siegel

Die Open Source Hard­ware Association (OSHWA) hat mit der Ver­teilung von IDs an Produkte be­gonnen, die ihrer Definition von Open Hard­ware ent­sprechen. Um in die Liste aufge­nommen zu werden, muss der Hersteller eine recht­lich verbind­liche Er­klärung unter­schreiben und auf der Web­site der Organi­sation einem Zerti­fizierungs­prozess folgen. An­schließend ist er be­rechtigt, für seine Pro­dukte mit einem Zerti­fizierungs­logo zu werben.

Fahr­gäste be­kommen ge­bündeltes Mobil­funk-WLAN

Das WLAN bekommen die Züge der Deutschen Bahn natur­gemäß aus der Mobil­funk­luft. Das Multi-Provider-System des schwe­dischen Aus­rüsters Icomera nutzt dazu die unter­schied­lichen Mobil­funk­netze inner­halb Deutsch­lands und bündelt die zur Ver­fügung stehenden Kapazi­täten. Die Tele­kom liefert dabei die Daten­leitung auf Basis ihres Mobil­funk­netzes und schafft somit die Band­breiten­voraussetzung für die WLAN-Versorgung.

Für PV-Haus­anlagen passen kompakte Wechsel­richter

Betreibern von Photo­voltaik­anlagen in den Segmenten kleiner privater und gewerb­licher Systeme dürfte die Ein­speisung ins Netz künftig leichter fallen. Der Wechsel­richter­hersteller Kaco New Energy GmbH hat sein Produkt­angebot um neue, drei­phasige Geräte mit niedriger Leistung erweitert, die zum Teil genau für solche Szenarien gedacht sind.

Die Helix Nebula Science Cloud geht in die Pilot­phase

Beim Aufbau einer euro­päischen Hybrid-Cloud-Platt­form wird T-Systems wohl eine wichtige Rolle spielen: Die Telekom-Tochter hat bei einer gemein­samen vor­kommerziel­len Auf­trags­vergabe unter der Leitung des CERN einen Rahmen­vertrag für die Kon­zeption, Proto­typen­erstellung und Pilot­phase der Helix Nebula Science Cloud erhalten.

Der Linux Hardware Guide listet passende Bauteile

Ob eine bestimmte Hardware kompatibel zu den diversen Linux-Distributionen ist, ließ sich bislang nur durch umfangreiche Recherchen ermitteln. Nun jedoch entsteht mit dem Linux Hardware Guide eine zentrale Anlaufstelle, die auch in einer deutschen Version verfügbar ist. Um die Datenbank möglichst schnell zu füllen, haben die Initiatoren der Site ein Skript entwickelt, das man lediglich auf seinem Computer ausführen muss. Es scannt die vorhandenen Komponenten und übermittelt die Ergebnisse anonymisiert an den Guide. Die Benutzer können die Ergebnisse dort kommentieren und die Geräte bewerten.

DFG und Universität Rostock finanzieren Open Access

Als erste Hochschule in Mecklenburg-Vorpommern richtet die Universität Rostock einen Open-Access-Publikationsfonds ein. Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wird er mit 200.000 Euro gefüllt, der Anteil der Hochschule wird jeweils zur Hälfte von der Universität und der Universitätsmedizin getragen. Der Fonds ist ausreichend für die Finanzierung von etwa 70 Artikeln pro Jahr. Die Mittel sollen zum Begleichen der Publikationskosten in Open-Access-Zeitschriften eingesetzt werden.

Das Open-Data-Gesetz nimmt Formen an

Das Bundes­innen­ministerium hat einen Ent­wurf zum ge­planten Open-Data-Gesetz in die Ressort­abstimmung gegeben. Er sieht vor, dass die Bundes­verwaltungen ihre Daten zeit­nah und kosten­los als offene Daten zur Ver­fügung stel­len müssen. Aus­nahmen müs­sen be­gründet werden.

Verbessertes Monitoring konfiguriert automatisch

Kaseya hat seine Netzwerk­monitoring-Lösung Traverse in Version 9.4 um etliche Auto­matisierungs­funktionen erweitert. In erster Linie soll damit das Monitoring für neue Cloud-Infra­strukturen, Netz­werk­geräte oder Appli­kationen für das Netz­werk-Life­cycle-Management einfacher und sicherer werden.

Gastbeiträge

Wann agiles Projekt­management besser passt

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Projekte sind heute häufig so komplex und ihr Umfeld ist so dynamisch, dass die tradierten Management­methoden nicht aus­reichen. Das haben viele Unter­nehmen er­kannt. Aber wann sind die alt­bewährten Ver­fahren und wann eher ein agiles Vor­gehen an­gesagt? Die Stacey-Matrix hilft bei der Entscheidung.

Wo das Internet der Dinge auf Achse ist

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Die Schweizer SBB Cargo hat es schon, Trenitalia eben­falls: intelli­gente Systeme für M2M-Tracking und voraus­schauende Wartung. Tat­sächlich profi­tiert der­zeit kaum eine Branche so deut­lich vom Inter­net of Things wie die Logistik. Jetzt geht es darum, die Ver­netzung um ebenso intelli­gente Prozesse zu erweitern.

Wie Maschinenbau in der Private Cloud funktioniert

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Loomis Products in Kaisers­lautern baut und ent­wickelt einzig­artige Sonder­maschinen nach Kunden­wunsch. Das er­fordert welt­weite Zusammen­arbeit über viele Stand­orte hin­weg und eine pro­fessio­nelle IT-Infra­struktur. Seit dem Um­zug in die Private Cloud arbeiten die Kollegen nun deutlich besser zusammen.

Wie Papier­rechnungen in den Work­flow gelangen

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Kuvert auf, Blatt heraus und abgetippt – so etwas dauert nicht nur lange, sondern ist auch ärger­lich und daher in hohem Maße fehler­trächtig. Aus­gereifte Er­fassungs­systeme im Verein mit intelli­genter Soft­ware kann heute die Invoice-Daten prak­tisch bruch­los an ERP und den weiteren Work­flow übergeben.

Wie Unter­nehmen im digi­talen Wan­del überleben

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Kunden finden das prima: Bequeme Online-Bestel­lungen, pass­genaue An­gebote und schnelle Preis­vergleiche. Für viele Unter­nehmen wird da­durch die Luft immer dünner. Andreas Franken erklärt im Inter­view, wie die Digi­tali­sierung eta­blierte Ge­schäfts­modelle be­droht – und was sich in dieser Situa­tion tun lässt.

Wie moderne Container auf sich selbst aufpassen

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Der größte Teil des inter­natio­nalen Waren­handels geschieht mit Con­tainern. Die prak­tischen Trans­port­behälter haben sich seit rund 60 Jahren be­währt und pro­fitieren nun von der Digi­tali­sierung: Tracking-Systeme be­halten die Ware zu­verlässig im Blick und stellen eine un­versehrte Liefer­kette sicher.