Steuerbürokratieabbbaugesetz
Der Bund plant umfangreiche Änderungen bei der Steuerabwicklung

Sämtliche Steuererklärungen von Unternehmen sollen vom Veranlagungsjahr 2011 an standardmäßig elektronisch an die Finanzbehörden übermittelt werden. Das will die Bundesregierung mit dem Gesetzentwurf zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens (Steuerbürokratieabbbaugesetz) festschreiben. Um Härtefälle zu vermeiden, können die Finanzämter allerdings auch auf eine elektronische Übermittlung verzichten. Neben der elektronischen Abwicklung als Standardverfahren sind eine Reihe weiterer Änderungen (siehe Kasten unten) vorgesehen. mehr...

Weiße Flecken
Bundestag berät über die ländliche Breitbandversorgung

Für eine schnelle Verbesserung der Breitbandversorgung in ländlichen Räumen setzen sich nun auch die beiden Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD in einem Antrag im Bundestag ein. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, ihre Anstrengungen für eine flächendeckende Versorgung zu intensivieren. Vor allem den vielen mittelständischen Betrieben in ländlichen Bereichen sollen möglichst schnell die Bandbreiten zur Verfügung stehen, die sie für innovative Dienstleistungen und Anwendungen benötigen. mehr...

Podiumsdiskussion
Breitbandinitiative diskutiert die Internet-Anbindung auf dem Land

Auf einer Podiumsdiskussion der Deutschen Breitbandinitiative zur Schließung der Breitbandlücken im ländlichen Raum waren sich die Teilnehmer auf der CeBIT darin einig, dass schnelle Internet-Anbindungen auch in ländlichen Gegenden der Republik immer dringender für die Wirtschaft werden. Gerade ländliche mittelständische Betriebe leiden unter den noch bestehenden Lücken. mehr...

Statistisches Bundesamt
Virtuelle Behördengänge werden immer beliebter

Immer mehr deutsche Unternehmen nutzen die Möglichkeit, Behördengänge online zu erledigen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, griffen im Jahr 2007 rund 49 % der Unternehmen mit Internet-Zugang auf Online-Dienstleistungen der Behörden zurück. Das sind +18 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Am häufigsten werden Formulare heruntergeladen (81 %) und Informationen eingeholt (73%). mehr...

Branchenkompass Public Services 2007
Die E-Government-Einführung in Kommunen geht zu langsam

Entsprechend der EU-Dienstleistungsrichtlinie sollen europaweit bis Ende 2009 sämtliche Verwaltungsdienstleistungen online verfügbar sein. Neben einer Erweiterung des elektronischen Informationsangebots soll vor allem die Kommunikation zwischen Behörden, Unternehmen und Privatpersonen verbessert werden. Aber trotz breiter Zustimmung zu der Richtlinie, stehen viele Kommunen bei der Umsetzung noch am Anfang. mehr...

MittelstandsWiki
Elektronische Behördengänge senken Bürokratiekosten

Die deutsche Bürokratie tut sich etwas schwer mit dem Internet und seiner sinnvollen Nutzung für die Kommunikation mit den Bürgern. Dennoch – immer mehr Gemeinden und Städte bieten so genanntes E-Government an. Das bedeutet, dass Behördengänge über das Internet erledigt und Formulare bei Bedarf aus dem Netz geladen werden können. Das gilt auch für Unternehmen. Ihnen spart E-Government nicht nur Zeit, sondern auch eine Menge Bürokratiekosten. mehr...

ElsterLohn II
Der Bund plant Änderungen beim Lohnsteuerverfahren

Die herkömmliche Lohnsteuerkarte auf Papier soll im Jahr 2010 zum letzten Mal ausgestellt werden. 2011 sollen dann elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale (ElsterLohn II) die Karten ersetzen. Auf das Lohnsteuerabzugsverfahren wolle man zwar nicht verzichten, das bisherige Verfahren mit den Lohnsteuerkarten aber abschaffen, erklärt die Bundesregierung in ihrem Entwurf eines Jahressteuergesetzes 2008. mehr...